Inhalts­kon­trol­le eines Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­tra­ges

Der im Emis­si­ons­pro­spekt einer Fonds­ge­sell­schaft abge­druck­te Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trag, der als ein dem Schutz der Anle­ger die­nen­der Ver­trag zuguns­ten Drit­ter aus­ge­stal­tet ist, unter­liegt auch dann der Inhalts­kon­trol­le nach dem Recht der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, wenn er zwi­schen der Fonds­ge­sell­schaft (Ver­spre­chens­emp­fän­ger) und dem als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur ein­ge­setz­ten Wirt­schafts­prü­fer (Ver­spre­chen­der) indi­vi­du­ell aus­ge­han­delt wur­de.

Inhalts­kon­trol­le eines Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­tra­ges

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19. Novem­ber 2009 – III ZR 108/​08