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Die Außen­haf­tung des Kom­man­di­tis­ten – und die Her­ab­set­zung der Haftsumme

Im Fall der Her­ab­set­zung der Haft­sum­me wird die Außen­haf­tung des Kom­man­di­tis­ten für Alt­ver­bind­lich­kei­ten im Umfang des die neue Haft­sum­me über­stei­gen­den Betrags ent­spre­chend § 160 Abs. 1 und 2, § 161 Abs. 2 HGB zeit­lich begrenzt. Bei der ent­spre­chen­den Anwen­dung der § 160 Abs. 1 und 2, § 161 Abs. 2 HGB auf die Herabsetzung

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Frankfurt Skyline

Pro­spekt­haf­tung bei einer Fonds­ge­sell­schaft – und die Haf­tung der Gründungsgesellschafter

Die spe­zi­al­ge­setz­li­che Pro­spekt­haf­tung gemäß den § 13 Ver­k­Pro­spG, §§ 44 ff. BörsG in der bis zum 31.05.2012 gel­ten­den Fas­sung schließt in ihrem Anwen­dungs­be­reich eine Haf­tung der Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter als Pro­spekt­ver­an­las­ser unter dem Aspekt einer vor­ver­trag­li­chen Pflicht­ver­let­zung auf­grund der Ver­wen­dung eines unrich­ti­gen, unvoll­stän­di­gen oder irre­füh­ren­den Pro­spekts als Mit­tel der schrift­li­chen Auf­klä­rung gemäß

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Frankfurt Skyline

Betei­li­gung über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten – und die Bei­la­dung im zwei­stu­fi­gen Feststellungsverfahren

Sind an einer KG Treu­ge­ber über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten betei­ligt, so ist die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te aus der Gesell­schaft grund­sätz­lich in einem zwei­stu­fi­gen Ver­fah­ren durch­zu­füh­ren. In der ers­ten Stu­fe des Ver­fah­rens ist der Gewinn oder Ver­lust der Gesell­schaft fest­zu­stel­len und auf die Gesell­schaf­ter auf­zu­tei­len. In einem zwei­ten Feststellungsbescheid

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Die wie­der­auf­ge­leb­te Kom­man­di­tis­ten­haf­tung – und die Beleh­rungs­pflicht des Anlageberaters

Der Anla­ge­be­ra­ter schul­det eine anle­ge­rund objekt­ge­rech­te Bera­tung. Er hat den Kun­den recht­zei­tig, rich­tig und sorg­fäl­tig sowie ver­ständ­lich und voll­stän­dig zu bera­ten. In Bezug auf das Anla­ge­ob­jekt muss der Anla­ge­be­ra­ter den Inter­es­sen­ten ins­be­son­de­re über die Eigen­schaf­ten und Risi­ken unter­rich­ten, die für die Anla­ge­ent­schei­dung wesent­li­che Bedeu­tung haben oder haben kön­nen. Der Umfang

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Bundesfinanzhof (BFH)

Gewinn­an­teil aus einer gewerb­lich gepräg­ten Fonds­ge­sell­schaft – und sei­ne Umqua­li­fi­zie­rung zu einer Tätigkeitsvergütung

Ob eine gewerb­lich gepräg­te Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft aus einer gewerb­lich gepräg­ten Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft einen Gewinn­an­teil i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG samt dar­in ent­hal­te­ner gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 EStG steu­er­frei­er Ein­nah­men bezieht oder die­se Ein­nah­me gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 4 EStG bei der Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft als Tätig­keits­ver­gü­tung zu qua­li­fi­zie­ren ist, betrifft

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Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Aus­le­gung eines Gesellschafterbeschlusses

Der Beschluss einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft ist nach sei­nem objek­ti­ven Erklä­rungs­be­fund aus­zu­le­gen. Bei Beschlüs­sen von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bedarf es eben­so wie bei Gesell­schafts­ver­trä­gen wegen der kör­per­schaft­li­chen Struk­tur die­ser Gesell­schaf­ten mit einer Viel­zahl von per­sön­lich nicht mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gesell­schaf­tern und einem wech­seln­den Mit­glie­der­be­stand grund­sätz­lich einer ein­heit­li­chen objek­ti­ven Aus­le­gung, um den Inhalt des Beschlus­ses auch

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Bundesverwaltungsgericht

Die Ein­la­ge­pflicht des Treu­ge­bers bei einer Treuhand-KG

Der gegen einen Treu­ge­ber gerich­te­te Anspruch auf Leis­tung der Ein­la­ge steht unmit­tel­bar der Gesell­schaft zu, wenn der Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Qua­­si-Gesel­l­­schaf­­ter) hat bzw. haben soll. Aus die­ser Stel­lung erge­ben sich einer­seits gegen die Gesell­schaft bestehen­de Rech­te der Treu­ge­ber; ande­rer­seits kön­nen gesell­schafts­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen wie die Ver­pflich­tung zur

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Geldscheine

Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft – und die aus­ste­hen­den Einlagen

Grund­sätz­lich dür­fen aus­ste­hen­de Ein­la­gen im Rah­men der Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft nur ein­ge­for­dert wer­den, wenn und soweit dies zur Durch­füh­rung der Abwick­lung, d.h. für die Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger oder für liqui­da­ti­ons­zweck­ge­mä­ße Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist. Die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last dafür, dass der ein­ge­for­der­te Betrag für die Abwick­lung nicht benö­tigt wird, obliegt dem Gesellschafter.

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Notar

Die Ein­la­ge­pflicht des Kom­man­di­tis­ten – und der Wider­ruf sei­ner Beitrittserklärung

Der von der Kom­man­di­tis­tin erklär­te Wider­ruf ihrer Betei­­li­­gungs- und Bei­tritts­er­klä­rung steht dem Zah­lungs­an­spruch der Kom­man­dit­ge­sell­schaft hin­sicht der von der Kom­man­di­tis­tin zu zah­len­den Ein­la­ge nicht ent­ge­gen. Dabei konn­te in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall offen­blei­ben, ob die Vor­aus­set­zun­gen eines wirk­sa­men Wider­rufs nach §§ 312, 355 BGB aF hier erfüllt wären.

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Verhandlungstisch

Die Ein­la­ge­pflicht des Kom­man­di­tis­ten – und die Abwick­lungs­an­ord­nung der BAFin

Der Anspruch einer (Publikums-)Kommanditgesellschaft auf Leis­tung der noch offe­nen Ein­la­ge ist mit der Abwick­lungs­an­ord­nung der BaFin gemäß § 38 KWG weder ent­fal­len noch wegen Unmög­lich­keit erlo­schen. Die Abwick­lungs­an­ord­nung wirkt gemäß § 38 Abs. 1 Satz 2 KWG wie ein gesel­l­­schafts- bzw. han­dels­recht­li­cher Auf­lö­sungs­be­schluss und führt zur Liqui­da­ti­on des Unter­neh­mens. Die Durch­füh­rung der

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Frei­stel­lungs­an­trag – und der Streitwert

Für die Bemes­sung des Werts von auf Frei­stel­lung gerich­te­ten posi­ti­ven Fest­stel­lungs­an­trä­gen ist ent­schei­dend, in wel­cher Höhe der Klä­ger mit einer (spä­te­ren) Inan­spruch­nah­me rech­nen müss­te. Von die­sem Wert ist sodann – da es sich (nur) um einen Fest­stel­lungs­aus­spruch han­delt – ein Abschlag in Höhe von 20 % vor­zu­neh­men. In Bezug auf das

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Ver­ur­tei­lung einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin zur Aus­kunfts­er­tei­lung – und die Beschwer

Bei der Bemes­sung der Beschwer einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin einer Publi­­kums-Kom­­man­­di­t­­ge­­sel­l­­schaft durch die Ver­ur­tei­lung zur Aus­kunfts­er­tei­lung über Namen, Anschrift und Betei­li­gungs­hö­he sämt­li­cher Treu­ge­ber an einen Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten sind die durch eine Pflicht zur Benach­rich­ti­gung der betrof­fe­nen Treu­ge­ber ver­ur­sach­ten Kos­ten nicht zu berück­sich­ti­gen. Der nach frei­em Ermes­sen fest­zu­set­zen­de Beschwer­de­wert für das Rechts­mit­tel der zur

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Bei­tritt zur Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gesellschafterpflichten

Für den einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft bei­tre­ten­den Gesell­schaf­ter müs­sen sich die mit dem Bei­tritt ver­bun­de­nen, nicht unmit­tel­bar aus dem Gesetz fol­gen­den Pflich­ten aus dem Gesell­schafts­ver­trag klar erge­ben. Die Rück­for­de­rung von Aus­schüt­tun­gen aus der Liqui­di­tät, zu deren Rück­zah­lung der Kom­man­di­tist von Geset­zes wegen nicht ver­pflich­tet ist und die daher einer gesell­schafts­ver­trag­li­chen Grund­la­ge bedarf,

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Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Publi­kums-KG – und die Haf­tung des Treuhandkommanditisten

Bei einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft haf­tet ein mit einer eige­nen Kapi­tal­ein­la­ge betei­lig­ter Treu­hand­kom­man­di­tist wegen der Ver­let­zung von Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Anbah­nung des Auf­nah­me­ver­trags nicht nur gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Treu­ge­bern, son­dern auch gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Direkt­kom­man­di­tis­ten. Die Treu­hand­kom­man­di­tis­tin ist aller­dings als Betei­li­gungs­ver­wal­te­rin oder als Ein­zah­lungs­treu­hän­de­rin nicht ver­pflich­tet, einem Anle­ger für seine

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Fonds­ge­sell­schaf­ten – und die Ver­klam­me­rung ihrer Tätigkeiten

Besteht das Geschäfts­kon­zept einer Fonds­ge­sell­schaft (GmbH & Co. KG) in dem Ankauf, der Ver­mie­tung und dem Ver­kauf beweg­li­cher Wirt­schafts­gü­ter, ist eine Ver­klam­me­rung die­ser Teil­ak­te zu einer ein­heit­li­chen Tätig­keit recht­lich nur dann zuläs­sig, wenn bereits im Zeit­punkt der Auf­nah­me der Geschäfts­tä­tig­keit fest­ge­stan­den hat, dass sich das erwar­te­te posi­ti­ve Gesamt­ergeb­nis nur unter Einbeziehung

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Fonds­ge­sell­schaf­ten – und das Über­schrei­ten pri­va­ter Vermögensverwaltung

Besteht das Geschäfts­kon­zept einer Fonds­ge­sell­schaft (GmbH & Co. KG) in dem Ankauf, der Ver­mie­tung und dem Ver­kauf beweg­li­cher Wirt­schafts­gü­ter, ist eine Ver­klam­me­rung die­ser Teil­ak­te zu einer ein­heit­li­chen Tätig­keit recht­lich nur dann zuläs­sig, wenn bereits im Zeit­punkt der Auf­nah­me der Geschäfts­tä­tig­keit fest­ge­stan­den hat, dass sich das erwar­te­te posi­ti­ve Gesamt­ergeb­nis nur unter Einbeziehung

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Untreue in der Fonds­ge­sell­schaft – und die Nach­tei­le der Gesellschafter

In Fäl­len, in denen dem Ver­mö­gen als Kom­man­dit­ge­sell­schaft ver­fass­ter Fonds­ge­sell­schaf­ten und ihrer Gesell­schaf­ter Nach­tei­le zuge­fügt wor­den sind, bedarf es weder für den Schuld­spruch noch für den straf­zu­mes­sungs­re­le­van­ten Schuld­um­fang nähe­rer Fest­stel­lun­gen zu der Anzahl der jeweils betrof­fe­nen Gesell­schaf­ter und dem Umfang ihrer jewei­li­gen Betei­li­gung an den Gesell­schafts­ver­mö­gen. Nach der bis­he­ri­gen Rechtsprechung

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Auf­klä­rungs­pflich­ten aus Inge­renz – über eige­ne Straftaten

Die Ent­schei­dung, ob ein bestimm­tes, den straf­recht­lich miss­bil­lig­ten Erfolg abwen­den­des Ver­hal­ten zumut­bar ist, muss grund­sätz­lich von dem dazu beru­fe­nen Tatrich­ter im Rah­men einer wer­ten­den Gesamt­wür­di­gung des Ein­zel­fal­les getrof­fen wer­den, in die einer­seits die wider­strei­ten­den Inter­es­sen der Betei­lig­ten und ande­rer­seits die Gefahr für das bedroh­te Rechts­gut ein­zu­be­zie­hen sind. Ist mit der Vornahme

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Betrug – zulas­ten des Ver­mö­gens einer Fonds­ge­sell­schaft und ihrer Gesellschafter

In Fäl­len, in denen dem Ver­mö­gen als Kom­man­dit­ge­sell­schaft ver­fass­ter Gesell­schaf­ten und ihrer Gesell­schaf­ter Nach­tei­le zuge­fügt wor­den sind, bedarf es weder für den Schuld­spruch noch für den straf­zu­mes­sungs­re­le­van­ten Schuld­um­fang nähe­rer Fest­stel­lun­gen zu der Anzahl der jeweils betrof­fe­nen Gesell­schaf­ter und dem Umfang ihrer jewei­li­gen Betei­li­gung an den Gesell­schafts­ver­mö­gen. Nach der bis­he­ri­gen Rechtsprechung

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Wei­ter­ga­be der Treu­ge­ber­lis­te an einen Fonds­ge­sell­schaf­ter – und der Datenschutz

Die Wei­ter­ga­be von Namen und Anschrif­ten der Treu­ge­ber einer Fonds­ge­sell­schaft an Mit­ge­sell­schaf­ter bzw. Mit­treu­ge­ber steht auch dann mit § 28 Abs. 1 Satz 2 BDSG in Ein­klang, wenn im Gesel­l­­schafts- und/​oder Treu­hand­ver­trag die Wei­ter­ga­be an ande­re Mit­treu­ge­ber aus­ge­schlos­sen ist. Eben­so ist die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zur Zuläs­sig­keit der Aus­kunfts­er­tei­lung nach § 28 Abs.

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Aus­kunfts­kla­ge über die Mit­ge­sell­schaf­ter einer Publi­kums-KG – und die Beschwer

Der Bun­des­ge­richts­hof geht man­gels wie hier abwei­chen­der Dar­le­gun­gen in stän­di­ger Recht­spre­chung davon aus, dass der­je­ni­ge, der zur Aus­kunft über die Mit­ge­sell­schaf­ter der kla­gen­den Par­tei ver­ur­teilt wird, die­se Pflicht durch Aus­druck und Über­sen­dung einer (ohne­hin) abge­spei­cher­ten Lis­te erfül­len kann, und dass der zur Aus­kunft Ver­pflich­te­te dadurch allen­falls mit Kos­ten in Höhe

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Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen als unver­zins­li­che Dar­le­hen in der Publikums-KG

Die Bestim­mung im Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, dass Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen den Kom­man­di­tis­ten als unver­zins­li­che Dar­le­hen gewährt wer­den, sofern die Aus­schüt­tun­gen nicht durch Gut­ha­ben auf den Gesell­schaf­ter­kon­ten gedeckt sind, genügt den Anfor­de­run­gen an eine kla­re und unmiss­ver­ständ­li­che Rege­lung der Rück­zah­lungs­pflicht der Kom­man­di­tis­ten nicht, wenn unklar ist, ob und wie nach einem

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Die Fonds­zeich­ner als Mitunternehmer

Mit­un­ter­neh­mer ist der­je­ni­ge Gesell­schaf­ter, der kumu­la­tiv Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten kann und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko trägt. Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve bedeu­tet dabei vor allem Teil­nah­me an unter­neh­me­ri­schen Ent­schei­dun­gen, wie sie z.B. Gesell­schaf­tern oder die­sen ver­gleich­ba­ren Per­so­nen als Geschäfts­füh­rern, Pro­ku­ris­ten oder ande­ren lei­ten­den Ange­stell­ten oblie­gen. Aus­rei­chend ist indes schon die Mög­lich­keit zur Aus­übung von Gesell­schaf­ter­rech­ten, die wenigs­tens den Stimm,

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Betei­li­gung an einer Fonds­ge­sell­schaft – und die All­ge­mei­nen Geschäftsbedingungen

Für die wirk­sa­me Ver­ein­ba­rung All­ge­mei­ner Geschäfts­be­din­gun­gen recht es gemäß § 305 Abs. 2 BGB aus, dass die Anle­ger ihr Ver­trags­an­ge­bot auf einem For­mu­lar der Fonds­ge­sell­schaft erklärt haben, das den aus­drück­li­chen Hin­weis ent­hielt, dass das Ange­bot auf der Grund­la­ge der (gestell­ten) vor­for­mu­lier­ten Ver­trags­be­din­gun­gen erfol­ge. Hat der Ver­wen­der – wie hier – ausdrücklich

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Kün­di­gungs­recht des Anle­gers bei der Publi­kums-KG – und sei­ne Verwirkung

Nach der Leh­re von der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann der Gesell­schaf­ter sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung durch eine Kün­di­gung mit Wir­kung ex nunc been­den. Die Rechts­fol­gen einer der­ar­ti­gen Kün­di­gung erge­ben sich aus den für das Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters vor­ge­se­he­nen gesetz­li­chen Regeln der §§ 738 BGB, 105 Abs. 3, § 161 Abs. 2 HGB, sofern und

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Die fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­ge aus den Dubai Fonds

In 6 Fäl­len über fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­gen aus den ACI VII. Dubai Fonds ist den Betrof­fe­nen Scha­dens­er­satz in Höhe ihrer Anla­ge­be­trä­ge zuge­spro­chen wor­den. Begrün­det hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm den Anspruch auf Scha­dens­er­satz mit einem in mehr­fa­cher Hin­sicht feh­ler­haf­ten Pro­spekt, mit dem gewor­ben wor­den ist. Die­se Fonds initi­ier­ten zwei aus Güters­loh stam­men­de Geschäftsleute

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Die fehl­ge­schla­ge­ne Kapitalanlage

Für eine fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­ge haf­tet der Geschäfts­füh­rer und Allein­ge­sell­schaf­ter der an einem Fonds als Treu­hand­ge­sell­schaft betei­lig­ten Ver­­­wal­­tungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH nicht per­sön­lich, wenn ihm per­sön­lich kein betrü­ge­ri­sches Ver­hal­ten nach­zu­wei­sen ist, er kei­ne Anle­ger getäuscht und kei­ne Anla­ge­gel­der ver­un­treut hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Treu­hand-Voll­mach­ten in der Fondsgesellschaft

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te aktu­ell Stel­lung neh­men zur Wirk­sam­keit einer Treu­hand­voll­macht, bei der der Schwer­punkt der Tätig­keit des Treu­hän­ders auf wirt­schaft­li­chem Gebiet liegt und die die Wahr­neh­mung wirt­schaft­li­cher Belan­ge von Treu­­ge­­ber-Gesel­l­­schaf­­tern einer Fonds­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts bezweckt. Und ent­schied, dass eine sol­che von dem Treu­hän­der in dem

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Nich­ti­ge Geschäfts­an­teils­über­tra­gun­gen bei einer Treuhand-Publikums-GbR

Die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch im Fall der nich­ti­gen Über­tra­gung von Geschäfts­an­tei­len einer Fonds-GbR anwend­bar. Nach der inzwi­schen gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist eine wer­ben­de Fonds-GbR rechts­fä­hig und par­tei­fä­hig mit der Fol­ge, dass sich die per­sön­li­che Ein­stands­pflicht ihrer Mit­glie­der für die

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Fonds­an­tei­le in der Gewerbesteuer

Erträ­ge aus Anteils­schei­nen einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an einem Wer­t­­pa­­pier-Son­­der­­ver­­­mö­­gen sind nach § 8 Nr. 5 GewStG 2002 dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie auf Gewinn­an­tei­le aus Betei­li­gun­gen des Wer­t­­pa­­pier-Son­­der­­ver­­­mö­­gens ent­fal­len und damit nach § 8b Abs. 1 KStG 2002 i.V.m. § 40 Abs. 2 KAGG bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens der Kapi­tal­ge­sell­schaft außer Ansatz

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Inhalts­kon­trol­le eines Mittelverwendungskontrollvertrages

Der im Emis­si­ons­pro­spekt einer Fonds­ge­sell­schaft abge­druck­te Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trag, der als ein dem Schutz der Anle­ger die­nen­der Ver­trag zuguns­ten Drit­ter aus­ge­stal­tet ist, unter­liegt auch dann der Inhalts­kon­trol­le nach dem Recht der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, wenn er zwi­schen der Fonds­ge­sell­schaft (Ver­spre­chens­emp­fän­ger) und dem als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur ein­ge­setz­ten Wirt­schafts­prü­fer (Ver­spre­chen­der) indi­vi­du­ell aus­ge­han­delt wur­de. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19.

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Die Haf­tung des Mittelverwendungskontrolleurs

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te in einem aktu­el­len Urteil Stel­lung neh­men zur Haf­tung des in einem Kapi­tal­an­la­ge­mo­dell ein­ge­setz­ten Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leurs, der es unter­lässt, vor Auf­nah­me der Tätig­keit der Fonds­ge­sell­schaft sicher­zu­stel­len, dass die Vor­aus­set­zun­gen für eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wen­dungs­kon­trol­le vor­lie­gen. Umfang der Kon­troll­pflich­ten Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits im Jahr 2003 einen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur gegen­über den künftigen

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