Kun­den­in­for­ma­ti­on über die Ein­la­gen­si­che­rung der Bank

Eine Bank genügt ihrer Pflicht nach § 23a Abs. 1 Satz 2 KWG 1, einen Kun­den schrift­lich in leicht ver­ständ­li­cher Form über die Siche­rungs­ein­rich­tung zu infor­mie­ren, wenn die Infor­ma­ti­on in ihren All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ent­hal­ten ist und sie den Kun­den hier­auf vor Auf­nah­me der Geschäfts­be­zie­hung geson­dert hin­weist.

Kun­den­in­for­ma­ti­on über die Ein­la­gen­si­che­rung der Bank

Eine Bank darf bei Zustan­de­kom­men eines Bera­tungs­ver­tra­ges einem Kun­den, der ein beson­de­res Inter­es­se an der Nomi­nal­si­cher­heit einer Geld­an­la­ge offen­bart hat, kei­ne Ein­la­ge bei ihr selbst emp­feh­len, wenn bei ihr nur die gesetz­li­che Min­dest­de­ckung nach dem Ein­la­gen­si­che­rungs- und Anle­ger­ent­schä­di­gungs­ge­setz besteht.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Juli 2009 – XI ZR 152/​08

  1. i.d.F. vom 1. August 1998[]