Neue Rah­men­be­din­gun­gen für Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen

Nach der Stel­lung­nah­me des Bun­des­ra­tes wird die Bun­des­re­gie­rung jetzt den Ent­wurf des „Geset­zes zur Moder­ni­sie­rung der Rah­men­be­din­gun­gen für Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen” (MoR­aKG) dem Bun­des­tag zulei­ten. Den Kern bil­det ein neu­es Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­setz, das die Kapi­tal­be­schaf­fung für jun­ge und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men erleich­tern soll.

Neue Rah­men­be­din­gun­gen für Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen

Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten erhal­ten hier­nach steu­er­li­che Ver­güns­ti­gun­gen, wenn sie sich an so genann­ten Ziel­ge­sell­schaf­ten betei­li­gen. Die­se dür­fen nicht älter als zehn Jah­re und nicht bör­sen­no­tiert sein sowie über höchs­tens 20 Mil­lio­nen Euro Eigen­ka­pi­tal ver­fü­gen. Die­se Rege­lung garan­tiert, dass jun­ge und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men von die­ser Form der Kapi­tal­be­schaf­fung pro­fi­tie­ren.

Mit die­sem Gesetz, das noch 2007 ver­ab­schie­det wer­den soll, soll ins­be­son­de­re die Finan­zie­rung von Grün­dun­gen in der Spit­zen- und Hoch­tech­no­lo­gie geför­dert wer­den. Das neue Gesetz steht in engem Zusam­men­hang mit dem geplan­ten Risi­ko­be­gren­zungs­ge­setz sowie der bereits beschlos­se­nen Unter­neh­mens­steu­er­re­form.