Zwei­rad­me­cha­ni­ker-Meis­ter

Zur "Fami­lie" der kraft­fahr­zeug­tech­ni­schen Beru­fe gehört auch das Zweiradmechaniker-Hand?werk, das sich ins­be­son­de­re mit der Her­stel­lung, der Instand­hal­tung und dem Umbau von moto­ri­sier­ten und nicht­mo­to­ri­sier­ten Zwei- und Drei­rä­dern befasst. Auf Grund neu­er hand­werks­recht­li­cher Vor­schrif­ten wur­den nun auch die Vor­schrif­ten für die Meis­ter­prü­fung im Zwei­rad­me­cha­ni­ker-Hand­werk geän­dert.

Zwei­rad­me­cha­ni­ker-Meis­ter

Ein beson­de­res Augen­merk bei der Erar­bei­tung der Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Zwei­rad­me­cha­ni­ker-Hand­werk galt dem Teil I der Meis­ter­prü­fung. Auf Grund des brei­ten Tätig­keits­spek­trums wur­den in der Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung Wahl­mög­lich­kei­ten für das durch­zu­füh­ren­de Meis­ter­prü­fungs­pro­jekt geschaf­fen. Danach hat der Prüf­ling die Opti­on, sei­ne Meis­ter­prü­fung im Bereich der moto­ri­sier­ten oder im Bereich der nicht­mo­to­ri­sier­ten Zwei- oder Drei­rad­tech­nik durch­zu­füh­ren. Wie sich der Prüf­ling auch ent­schei­det, mit der bestan­de­nen Meis­ter­prü­fung hat er den Nach­weis erbracht, dass er die gan­ze Brei­te des Hand­werks beherrscht.

Die neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung tritt am 1. Novem­ber 2005 in Kraft und löst die ver­al­te­te Vor­läu­fer­ver­ord­nung vom 24. Okto­ber 1995 ab.