Das unzu­läs­si­ge Rechts­mit­tel – als Anschluss­rechts­mit­tel

Eine unzu­läs­si­ge Revi­si­on kann regel­mä­ßig in eine Anschluss­re­vi­si­on umge­deu­tet wer­den.

Das unzu­läs­si­ge Rechts­mit­tel – als Anschluss­rechts­mit­tel

Ohne Bedeu­tung hier­für ist es, ob die Revi­si­on nur zuguns­ten der ande­ren Par­tei zuge­las­sen wur­de 1. Jedoch muss die Anschluss­re­vi­si­on einen Lebens­sach­ver­halt betref­fen, der mit dem von der Revi­si­on erfass­ten Streit­ge­gen­stand in einem unmit­tel­ba­ren recht­li­chen oder wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang steht 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 23. Juni 2016 – IX ZR 158/​15

  1. BGH, Urteil vom 05.05.2011 – III ZR 91/​10, NJW-RR 2011, 1106 Rn. 24[]
  2. BGH, Urteil vom 22.11.2007 – I ZR 74/​05, BGHZ 174, 244 Rn. 38; vom 05.05.2011, aaO[]