Der nicht­recht­fä­hi­ge Ver­ein – im Grund­buch

Ein nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ein kann nicht allein unter sei­nem Namen in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den.

Der nicht­recht­fä­hi­ge Ver­ein – im Grund­buch

Aller­dings ist die Fra­ge, ob ein nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ein nur unter sei­nem Namen ohne Anga­be der Ver­eins­mit­glie­der in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kann, umstrit­ten.

Nach einer – über­wie­gend in der älte­ren Recht­spre­chung und Lite­ra­tur ver­tre­te­nen – Auf­fas­sung ist die Anga­be aller Mit­glie­der des Ver­eins unter Anga­be des Ver­eins­ver­hält­nis­ses erfor­der­lich. Da der nicht in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne bzw. nicht kon­zes­sio­nier­te Ver­ein kei­ne Rechts­fä­hig­keit besit­ze (§§ 21, 22 BGB), ste­he das Recht am Grund­stück den Mit­glie­dern in ihrer gesamt­hän­de­ri­schen Ver­bun­den­heit und nicht dem Ver­ein als sol­chen zu. Gera­de im Grund­buch­recht, das eine beson­de­re Genau­ig­keit und das Fest­hal­ten an gewis­sen For­men erfor­de­re, müs­se ver­mie­den wer­den, dem nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein auf einem Umweg in gewis­ser Bezie­hung doch den Vor­teil der Rechts­per­sön­lich­keit auf Kos­ten der grund­buch­recht­li­chen Klar­heit zu ver­schaf­fen 1.

Zu dem­sel­ben Ergeb­nis, aller­dings mit ande­rer Begrün­dung, kommt die heu­te herr­schen­de Mei­nung. Anknüp­fend an die Aner­ken­nung der (Teil) Rechts­fä­hig­keit der GbR durch den Bun­des­ge­richts­hof 2 bejaht sie die Rechts­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins; als Kon­se­quenz sei die­ser in das Grund­buch als Berech­tig­ter ein­zu­tra­gen. Auf­grund der Ver­wei­sung in § 54 Satz 1 BGB auf die Vor­schrif­ten über die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts sei aber die Vor­schrift des § 47 Abs. 2 GBO anzu­wen­den, die neben der Ein­tra­gung der GbR auch die Ein­tra­gung sämt­li­cher Gesell­schaf­ter ver­langt 3.

Dem­ge­gen­über nimmt eine ande­re Ansicht, die den nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein eben­falls als rechts­fä­hig qua­li­fi­ziert, an, dass die­ser allein unter sei­nem Ver­eins­na­men in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kön­ne. Das Erfor­der­nis der Ein­tra­gung aller Ver­eins­mit­glie­der mache mit­glie­der­star­ken Ver­ei­nen und sol­chen mit einer star­ken Fluk­tua­ti­on im Mit­glie­der­be­stand den Erwerb von Lie­gen­schafts­rech­ten prak­tisch unmög­lich und zwin­ge sie zu der Ein­schal­tung von Treu­hän­dern. Zudem dür­fe der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein nicht schlech­ter gestellt wer­den als ande­re Rechts­for­men wie zum Bei­spiel die Vor-GmbH 4.

Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die Fra­ge dahin, dass der nicht im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein, gleich­viel ob man ihn als rechts­fä­hig oder als nicht rechts­fä­hig qua­li­fi­ziert, nicht allein unter sei­nem Ver­eins­na­men in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kann.

Ver­neint man die Rechts­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins, müs­sen die Ver­eins­mit­glie­der ein­ge­tra­gen wer­den, da sie in ihrer gesamt­hän­de­ri­schen Ver­bun­den­heit und nicht die Ver­ei­ni­gung als sol­che Trä­ger des Ver­eins­ver­mö­gens wären. Die Ein­tra­gung der Mit­glie­der unter ihrem Ver­eins-Sam­mel­na­men ist mit dem das Grund­buch­ver­fah­ren beherr­schen­den Grund­satz der Bestimmt­heit und Klar­heit unver­ein­bar. Wür­den die Mit­glie­der allein unter dem Ver­eins­na­men zusam­men­ge­fasst, wäre der Inhalt der Ein­tra­gung nicht dau­er­haft klar und bestimmt, son­dern wech­sel­te je nach dem Ein- und Aus­tritt von Mit­glie­dern 5.

Aber auch wenn man die Rechts­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins bejah­te und damit sein Ver­mö­gen dem Ver­ein selbst als eige­nem Rechts­sub­jekt zuord­ne­te, kann er nicht allein unter sei­nem Namen in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den. Die Befür­wor­ter der Rechts­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins lei­ten die­se im Wesent­li­chen aus der Aner­ken­nung der Rechts­fä­hig­keit der GbR durch den Bun­des­ge­richts­hof her; wenn schon die Gesamt­hand bei der GbR als rechts­fä­hig aner­kannt wor­den sei, müs­se dies über die Ver­wei­sung des § 54 Satz 1 BGB erst recht für den kör­per­schaft­lich ver­fass­ten nicht ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein gel­ten 6. Kon­se­quen­ter­wei­se muss dann aber die glo­ba­le Ver­wei­sung in § 54 Satz 1 BGB auf das Recht der BGB-Gesell­schaft auch die in § 47 Abs. 2 GBO vor­ge­schrie­be­ne Art der Ein­tra­gung von Lie­gen­schafts­rech­ten erfas­sen und eben­so für den nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein gel­ten 7. Sach­li­che Grün­de, die es recht­fer­tig­ten, abwei­chend von § 54 Satz 1 BGB i.V.m. § 47 Abs. 2 GBO den nicht in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein allein unter sei­nem Namen in das Grund­buch ein­zu­tra­gen, lie­gen nicht vor.

Mit der Rege­lung in § 47 Abs. 2 Satz 1 GBO, wonach bei Ein­tra­gung einer GbR als Berech­tig­te im Grund­buch auch deren Gesell­schaf­ter ein­zu­tra­gen sind, woll­te der Gesetz­ge­ber Ein­tra­gun­gen der GbR allein unter ihrem Namen unter­bin­den; sie zögen prak­tisch kaum lös­ba­re Pro­ble­me nach sich, da sich Exis­tenz, ord­nungs­ge­mä­ße Ver­tre­tung und Iden­ti­tät der nur unter ihrem Namen ein­ge­tra­ge­nen GbR oft­mals nicht in der Form des § 29 GBO nach­wei­sen lie­ßen. Er hielt die Ein­tra­gung der Gesell­schaf­ter als Mit­tel zur Iden­ti­fi­zie­rung der berech­tig­ten GbR und zu deren bestimm­ter Bezeich­nung für erfor­der­lich 8. Die­se Erwä­gun­gen las­sen sich im Wesent­li­chen auf den nicht in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein über­tra­gen. Der das Grund­buch­recht beherr­schen­de Grund­satz der Bestimmt­heit und Klar­heit erfor­dert auch bei die­sem eine der Rechts­klar­heit die­nen­de und Ver­wechs­lun­gen aus­schlie­ßen­de Anga­be des Rechts­in­ha­bers. Klar­heit besteht aber nur, wenn die Iden­ti­tät des Ein­ge­tra­ge­nen ohne Schwie­rig­kei­ten fest­stell­bar ist. Da es dem nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein an jed­we­der Publi­zi­tät hin­sicht­lich der Exis­tenz, des jewei­li­gen Mit­glie­der­be­stan­des und sei­ner jewei­li­gen Sat­zung fehlt, kann sich der Rechts­ver­kehr von sei­ner Exis­tenz und Iden­ti­tät nicht zuver­läs­sig über­zeu­gen. Zu Recht wird in der Lite­ra­tur zudem dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein ein varia­bles Gebil­de dar­stellt, so dass etwa bei Abspal­tun­gen zwei­fel­haft sein kann, wel­cher der kon­kur­rie­ren­den Nach­fol­ge­ver­ei­ne mit dem ursprüng­li­chen iden­tisch ist 9. Dies wür­de sich mit der erfor­der­li­chen Publi­zi­tät sachen­recht­li­cher Ver­hält­nis­se nicht ver­tra­gen und stün­de im Wider­spruch zu den Auf­ga­ben des Grund­buchs 10.

Der Hin­weis, dass Schwie­rig­kei­ten auf­trä­ten, wenn ein – par­tei­fä­hi­ger (§ 50 Abs. 2 ZPO) – nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ein unter sei­nem Ver­eins­na­men einen Zah­lungs­ti­tel erstrei­tet und die­sen durch Ein­tra­gung einer Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek im Grund­buch voll­stre­cken möch­te, recht­fer­tigt nicht die Annah­me einer "iso­lier­ten" Grund­buch­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins. Dem Gesetz­ge­ber erschien der Nach­teil, dass die Ein­tra­gung einer Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek nicht ohne wei­te­res mög­lich ist, wenn ein Rechts­trä­ger sich im Zivil­pro­zess nicht in einer § 15 GBV genü­gen­den Wei­se bezeich­net, als weit weni­ger gra­vie­rend als die­je­ni­gen Pro­ble­me, die ent­stün­den, wenn man die Ein­tra­gung einer GbR allei­ne unter ihrem Namen 11 im Grund­buch zulie­ße 8. Dies gilt eben­so für den nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein.

Auch die Aner­ken­nung der Grund­buch­fä­hig­keit der Vor-GmbH durch den Bun­des­ge­richts­hof 12 eig­net sich nicht als Argu­ment für die Ein­tra­gungs­fä­hig­keit des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins allein unter sei­nem Ver­eins­na­men. Anders als ein Ver­ein befin­det sich die Vor-GmbH nur in einem Über­gangs­sta­di­um. Deren Grund­buch­fä­hig­keit wird vor allem aus dem Gesichts­punkt begrün­det, dass die Sach­ein­la­gen auf die GmbH über­tra­gen sein müs­sen, ehe die Ein­tra­gung im Han­dels­re­gis­ter erfol­gen kön­ne. Dies kann auf den nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­ein nicht über­tra­gen wer­den. Der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein (§ 54 BGB) ist weder nur ein Über­gangs­sta­di­um auf dem Weg zu einem ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein (§ 21 BGB) noch hat er die Erbrin­gung von Ein­la­gen nach­zu­wei­sen 13.

Für eine Gleich­be­hand­lung des nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins und der GbR im Hin­blick auf die Erfor­der­lich­keit der Ein­tra­gung der Mit­glie­der spricht auch, dass eine trenn­schar­fe Abgren­zung von Ver­ein und Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gera­de bei Misch­for­men, die Ele­men­te sowohl des Ver­eins als auch der Gesell­schaft kom­bi­nie­ren, unmög­lich ist 14. Eine recht­li­che Ein­ord­nung der jewei­li­gen Ver­ei­ni­gung könn­te in sol­chen Fäl­len nur auf­grund einer umfas­sen­den Prü­fung der mate­ri­el­len Rechts­la­ge erfol­gen. Eine sol­che Prü­fung kann und soll das Grund­buch­amt aber nicht vor­neh­men 15.

Schließ­lich ver­mag auch der Hin­weis auf eine fak­ti­sche Grund­buch­sper­re für beson­ders mit­glie­der­star­ke Ver­ei­ne deren Ein­tra­gung nur unter ihrem Namen nicht zu begrün­den. Rei­ne Prak­ti­ka­bi­li­täts­er­wä­gun­gen recht­fer­ti­gen nicht eine Durch­bre­chung des im Grund­buch­ver­fah­rens­recht gel­ten­den Prin­zips der stren­gen Publi­zi­tät sachen­recht­li­cher Ver­hält­nis­se an Grund­stü­cken; dies gilt umso mehr als den mit der Anwend­bar­keit von § 47 Abs. 2 GBO für mit­glie­der­star­ke Ver­ei­ne ver­bun­de­nen Unbe­quem­lich­kei­ten durch die Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter begeg­net wer­den kann.

Eine Son­der­be­hand­lung des hier betrof­fe­nen nicht­rechts­fä­hi­gen Ver­eins – eines Kom­mu­na­len Scha­dens­aus­gleichs – ist auch nicht im Hin­blick dar­auf gebo­ten, dass poli­ti­sche Par­tei­en nach über­wie­gen­der Ansicht 16 unter ihrem Namen in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kön­nen.

Die Aner­ken­nung der Grund­buch­fä­hig­keit poli­ti­scher Par­tei­en trägt der Son­der­stel­lung Rech­nung, die die­sen nach Art. 21 GG im demo­kra­ti­schen Rechts­staat zukommt und die in den Rege­lun­gen des Geset­zes über die poli­ti­schen Par­tei­en eine beson­de­re gesetz­li­che Aus­ge­stal­tung erfah­ren hat. Eine ver­gleich­ba­re Stel­lung, die es recht­fer­ti­gen könn­te, den Betei­lig­ten zu 2 unab­hän­gig von den ansons­ten für die Ein­tra­gung nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ei­ne gel­ten­den Grund­sät­zen im Grund­buch­ver­fah­ren als ein­tra­gungs­fä­hig zu behan­deln, haben die kom­mu­na­len Scha­dens­aus­glei­che nicht. Ent­ge­gen der Ansicht der Rechts­be­schwer­de folgt aus § 3 Abs. 1 Nr. 4 VAG (§ 1 Abs. 3 Nr. 3 VAG aF) kein ande­res Ergeb­nis. Nach die­ser Vor­schrift unter­lie­gen nicht­rechts­fä­hi­ge Zusam­men­schlüs­se von Gemein­den und Gemein­de­ver­bän­de, die den Zweck haben, bestimm­te Schä­den ihrer Mit­glie­der durch Umle­gung aus­zu­glei­chen, nicht der Auf­sicht nach dem Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­setz. Die Norm regelt allein ver­si­che­rungs­auf­sichts­recht­li­che Fra­gen 17, indem sie bestimm­te Zusam­men­schlüs­se von der Ver­si­che­rungs­auf­sicht aus­nimmt. Sie besagt aber weder etwas über die Orga­ni­sa­ti­on und Struk­tur der Zusam­men­schlüs­se noch zwingt sie die­se, sich in einer bestimm­ten Rechts­form zu orga­ni­sie­ren. Soweit dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass der Kom­mu­na­le Scha­dens­aus­gleich jeden­falls tat­säch­lich über eine hin­rei­chend ver­fes­tig­te Struk­tur ver­fü­ge und nach sei­ner Zweck­be­stim­mung auf eine unbe­grenz­te Zeit ange­legt sei, genügt dies nicht für die Annah­me einer den poli­ti­schen Par­tei­en ver­gleich­ba­ren Publi­zi­tät.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Janu­ar 2016 – V ZB 19/​15

  1. RGZ 127, 309, 312; OLG Zwei­brü­cken, NJW-RR 2000, 749; LG Hagen, Rpfle­ger 2007, 26; Flu­me, ZHR 148 (1984), 503, 510; K. Schmidt, NJW 1984, 2249 f.; Schöpf­lin, Der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein, 2003, S. 95 ff., 116; ders. npoR 2015, 124 f.; Wag­ner, ZZP 117 (2003), 305, 359 ff.; KEHE/​Eickmann, Grund­buch­recht, 7. Aufl., § 15 GBV Rn. 8; Schöner/​Stöber, Grund­buch­recht, 15. Aufl., Rn. 246; wei­te­re Nach­wei­se zur älte­ren Lite­ra­tur bei Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101[]
  2. BGH, Urteil vom 29.01.2001 – II ZR 331/​00, BGHZ 146, 341, 344[]
  3. Dem­har­ter, Grund­buch­ord­nung, 29. Aufl., § 19 Rn. 101; juris­PK-BGB/Berg­mann, 7. Aufl., § 54 Rn. 54 f.; Beck­OK-GBO/Kral, Gesell­schafts­recht [01.04.2015], Rn. 48; Palandt/​Ellenberger, BGB, 75. Aufl., § 54 Rn. 8; Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101; iE eben­so Ter­ner, DNotZ 2010, 5, 16; Erman/​Westermann, BGB, 14. Aufl., § 54 Rn. 7; Wald­ner, Not­BZ 2015, 263, 264[]
  4. Münch­Komm-BGB/Ar­nold, 7. Aufl., § 54 Rn. 21; Soergel/​Hadding, BGB, 13. Aufl., § 54 Rn. 18; Bau­er in Bauer/​von Oefe­le, Grund­buch­ord­nung, 3. Aufl., § 13 Rn. 37; Prüt­ting in FS Roth, 2011, S. 585, 588 f.; Schwart­ze, Die Kom­mu­na­len Scha­dens­aus­glei­che, S. 97; Ter­ner, ZNotP 2009, 132, 137; wohl auch Staudinger/​Weick, BGB [2005], § 54 Rn. 79; KEHE/​Kel­ler, Grund­buch­recht, 7. Aufl., § 2 Rn. 64; so auch schon in der älte­ren Lite­ra­tur Stol­ten­berg, MDR 1989, 494, 497; Hab­scheid, AcP 155 (1956), 375, 401; Mor­lo­k/­Schul­te-Trux, NJW 1992, 2058 ff.; wei­te­re Nach­wei­se zur älte­ren Lite­ra­tur bei Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101[]
  5. so zutref­fend RGZ 127, 309, 311 f.[]
  6. juris­PK-BGB/Berg­mann, 7. Aufl., § 54 Rn. 53; Staudinger/​Weick, BGB [2005], § 54 Rn. 14; Soergel/​Hadding, BGB, 13. Aufl., § 54 Rn. 18; Bau­er in Bauer/​von Oefe­le, Grund­buch­ord­nung, 3. Aufl., § 13 Rn. 37; KEHE/​Keller, Grund­buch­recht, 7. Aufl., § 2 Rn. 64; Prüt­ting in FS Roth, 2011, S. 585, 588[]
  7. Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101; zur Anwend­bar­keit von § 50 Abs. 2 ZPO aF auf­grund der Ver­wei­sung in § 54 Satz 1 BGB vgl. BGH, Urteil vom 02.07.2007 – II ZR 111/​05, NJW 2008, 69, 74 Rn. 55; Urteil vom 30.04.2015 – I ZR 13/​14, BGHZ 205, 195 Rn. 23[]
  8. BT-Drs. 16/​13437, S. 24[][]
  9. Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101; K. Schmidt, NJW 1984, 2249, 2250[]
  10. Schöpf­lin, npoR 2015, 124, 125; ders. in: Der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein, S. 347 f.; Wald­ner, Not­BZ 2015, 263; Meikel/​Böhringer, GBO, 11. Aufl., § 47 Rn. 278[]
  11. ent­spre­chend der Bezeich­nung im Titel[]
  12. BGH, Urteil vom 02.05.1966 – II ZR 219/​63, BGHZ 45, 338, 348[]
  13. Staudinger/​Weick, BGB [2005], § 54 Rn. 80; Münch­Komm-BGB/­Reu­ter, BGB, 6. Aufl., § 54 Rn. 23; Schöpf­lin, Der nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ein, S. 351; juris­PK-BGB/Berg­mann, 7. Aufl., § 54 Rn. 54; OLG Zwei­brü­cken, NJW-RR 1986, 181[]
  14. vgl. BGH, Urteil vom 02.04.1979 – II ZR 141/​78, NJW 1979, 2304, 2305; Münch­Komm-BGB/Ar­nold, 7. Aufl., § 54 Rn. 4; juris­PK-BGB/Berg­mann, 7. Aufl., § 54 Rn. 9; Staudinger/​Gursky, BGB [2012], § 873 Rn. 101[]
  15. vgl. auch Schöpf­lin, npoR 2015, 124, 125[]
  16. OLG Cel­le, NJW 2004, 1743; OLG Zwei­brü­cken, NJW-RR 2000, 749 und NJW-RR 1986, 181; LG Ber­lin, Rpfle­ger 2003, 291; Kem­pfler, NJW 2000, 3763; Mor­lo­k/­Schul­te-Trux, NJW 1992, 2058; K. Schmidt, Gesell­schafts­recht, 4. Aufl., § 25 – II 1 b; aA Bamberger/​Roth/​Schöpflin, BGB, 3. Aufl., § 54 Rn. 30; kri­tisch auch juris­PK-BGB/Berg­mann, 7. Aufl., § 54 Rn. 56[]
  17. vgl. auch BT-Druck. 782 vom 25.08.1954, S. 3, 4[]