Der Umfang der Mängelbeseitigung

Maßgeblich für den Umfang der Mängelbeseitigung ist das vertraglich geschuldete Werk. Diesen Zustand hat der Unternehmer herzustellen.

Der Umfang der Mängelbeseitigung

Eine Mängelbeseitigung, die nicht den vertraglich geschuldeten Erfolg herbeiführt, muss der Besteller grundsätzlich nicht akzeptieren. Der Besteller muss sich nicht darauf verweisen lassen, dass der durch eine nicht vertragsgemäße Nachbesserung verbleibende Minderwert durch einen Minderungsbetrag abgegolten wird1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 10. Oktober 2018 – VII ZR 229/17

  1. BGH, Urteil vom 27.03.2003 – VII ZR 443/01, BGHZ 154, 301 10; Urteil vom 24.04.1997 – VII ZR 110/96, BauR 1997, 638 []