Fahr­zeug­wert im Lea­sing­ver­trag

Eine Klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Kraft­fahr­zeug-Lea­sing­ge­bers, wonach die­ser im Fal­le der Kün­di­gung des Lea­sing­ver­tra­ges wegen Ver­lusts des Lea­sing­fahr­zeugs Anspruch auf des­sen Zeit­wert oder den Rest­ver­trags­wert in Höhe sei­nes nicht amor­ti­sier­ten Gesamt­auf­wan­des hat, wobei der höhe­re Wert maß­ge­bend ist, ist nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs wirk­sam, es benach­tei­ligt den zur Ver­si­che­rung des Fahr­zeugs ver­pflich­te­ten Lea­sing­neh­mer nicht unan­ge­mes­sen im Sin­ne des § 307 Abs. 1 BGB.

Fahr­zeug­wert im Lea­sing­ver­trag

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 27. Sep­tem­ber 2006 – VIII ZR 217/​05