Mus­ter­wi­der­rufs­be­leh­rung

Nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung, die sich aus einer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge aus dem Deut­schen Bun­des­tag ergibt, wird die im Bür­ger­li­chen Gesetz­buch for­mu­lier­te Mus­ter­wi­der­rufs­be­leh­rung der Anfor­de­rung gerecht, die Rech­te des Ver­brau­chers – unter ande­rem durch einen Hin­weis auf den Frist­be­ginn – deut­lich zu machen. Des­halb sehe sie die Mus­ter­wi­der­rufs­be­leh­rung als wirk­sam an.

Mus­ter­wi­der­rufs­be­leh­rung

Ande­rer Ansicht sind in letz­ter Zeit aller­dings meh­re­re Gerich­te, so dass es sich für Gewer­be­trei­ben­de drin­gend emp­fiehlt, die Mus­ter­wi­der­rufs­be­leh­rung nicht unbe­se­hen für ihren eige­nen Ver­sand­shop zu über­neh­men, son­dern ent­spre­chend der der­zei­ti­gen Recht­spre­chung anzu­pas­sen.

Die Regie­rung hat nach eige­ner Aus­sa­ge kei­ner­lei Erkennt­nis­se über etwai­ge wirt­schaft­li­che Aus­wir­kun­gen der Ent­schei­dung meh­re­rer Gerich­te auf den gewerb­li­chen Han­del. Auch wis­se sie nicht, ob es auf­grund der zitier­ten Ent­schei­dung zu einer Zunah­me von Abmah­nun­gen gekom­men sei.