Rück­ab­wick­lung eines Woh­nungs­kaufs

Macht der Erwer­ber einer Eigen­tums­woh­nung Rück­ab­wick­lung des Ver­trags im Wege des gro­ßen Scha­dens­er­sat­zes gel­tend, ist der ihm bei Selbst­nut­zung anzu­rech­nen­de Nut­zungs­vor­teil zeit­an­tei­lig line­ar aus dem Erwerbs­preis zu ermit­teln.

Rück­ab­wick­lung eines Woh­nungs­kaufs

Ist die Woh­nung man­gel­haft, ist von dem so errech­ne­ten Nut­zungs­vor­teil unter Berück­sich­ti­gung des Gewichts der Beein­träch­ti­gun­gen ein Abschlag vor­zu­neh­men, der vom Gericht (gemäß § 287 ZPO) geschätzt wer­den kann.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 6. Okto­ber 2005 – VII ZR 325/​03