Scha­dens­er­satz beim Tier­kauf

Beim Kauf eines Tie­res kön­nen beson­de­re Umstän­de, die nach § 437 Nr. 3 i.V.m. § 281 Abs. 2 BGB die sofor­ti­ge Gel­tend­ma­chung des Scha­dens­er­satz­an­spru­ches statt der Leis­tung recht­fer­ti­gen, dann vor­lie­gen, wenn der Zustand des Tie­res eine unver­züg­li­che tier­ärzt­li­che Behand­lung als Not­maß­nah­me erfor­der­lich erschei­nen läßt, die vom Ver­käu­fer nicht recht­zei­tig ver­an­laßt wer­den könn­te.

Scha­dens­er­satz beim Tier­kauf

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Juni 2005 – VIII ZR 1/​05