Ver­kehrs­un­fall­re­gu­lie­rung – und die Kos­ten der Fahr­zeu­gum­mel­dung

Ummel­de­kos­ten sind als Kos­ten der Ersatz­be­schaf­fung grund­sätz­lich kon­kret abzu­rech­nen, da die­se Neben­kos­ten nicht als "nor­ma­ti­ver” Scha­den ver­stan­den wer­den kön­nen.

Ver­kehrs­un­fall­re­gu­lie­rung – und die Kos­ten der Fahr­zeu­gum­mel­dung

Sie kom­men daher ledig­lich dann als erstat­tungs­fä­hig in Betracht, wenn sie tat­säch­lich ent­stan­den sind 1.

Ein Anspruch auf Ersatz von Ab- und/​oder Anmel­de­ge­büh­ren besteht des­halb nur, wenn tat­säch­lich eine Ab- und/​oder Anmel­dung statt­ge­fun­den hat.

Land­ge­richt Ham­burg, Urteil vom 7. Mai 2019 – 323 O 218/​18

  1. zutref­fend KG NZV 2004, 470[]