Insol­venz­for­de­rung oder Neu­for­de­rung?

Insol­venz­gläu­bi­ger sind per­sön­li­che Gläu­bi­ger, die einen zur Zeit der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens begrün­de­ten Ver­mö­gens­an­spruch gegen den Insol­venz­schuld­ner haben.

Insol­venz­for­de­rung oder Neu­for­de­rung?

Der anspruchs­be­grün­den­de Tat­be­stand muss vor Eröff­nung bereits abge­schlos­sen sein.

Künf­tig ent­ste­hen­de Ansprü­che fal­len nicht unter § 38 InsO 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Okto­ber 2016 – IX ZR 250/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 07.04.2005 – IX ZB 129/​03, ZIn­sO 2005, 537, 538; vom 13.10.2011 – IX ZB 80/​10, ZIn­sO 2011, 2184 Rn. 7[]