100 kg Knob­lauch

Für bestimm­te im Rah­men von Kom­mis­si­ons­ge­schäf­ten ein­ge­führ­te und gehan­del­te, ver­derb­li­che Obst- und Gemü­se­sor­ten kann der Zoll­wert auf Antrag ver­ein­facht anhand eines Ein­heits­prei­ses ermit­telt wer­den ("Ein­heits­preis­ver­fah­ren" oder "Mit­tel­wert­ver­fah­ren").

100 kg Knob­lauch

Dabei wird der Ver­zol­lung ein Ein­heits­preis zugrun­de gelegt, der (jeweils für 100 Kilo­gramm net­to frei EG-Gren­ze) von den ein­zel­nen EU-Mit­glied­staa­ten vier­zehn­tä­gig aus den inlän­di­schen Ver­kaufs­er­lö­sen zwi­schen Ein­füh­rern und Groß­händ­lern deduk­tiv und an die EU-Kom­mis­si­on über­mit­telt wird. Die Ermitt­lung und Mel­dung obliegt dabei der­zeit den EU-Staa­ten mit dem höchs­ten Ein­fuhr­vo­lu­men für die ent­spre­chen­den Pro­duk­te.

Die­se Durch­schnitts­prei­se wer­den sodann von der Kom­mis­si­on in den TARIC ein­ge­stellt und gel­ten jeweils für 14 Tage, begin­nend mit einem Frei­tag.

Macht nach der noch bis Don­ners­tag die­ser Woche gül­ti­gen aktu­el­len Lis­te für 100 kg Spei­se­zwie­beln 19,62 € und für 100 kg Knob­lauch 95,40 €.

Ver­gli­chen mit den aktu­el­len Ein­zel­han­dels­prei­sen eigent­lich ein Schnäpp­chen. Bleibt nur die Fra­ge: Wie ver­brau­che ich 100 kg Knob­lauch?
Ich glau­be, ich blei­be doch bei den klei­nen Ein­zel­han­dels­pa­ckun­gen.