Streit­wert bei vor­läu­fi­ger Aus­set­zung der Abschie­bung

Für den unter Beru­fung auf Dul­dungs­grün­de nach § 60a Abs. 2 Auf­en­thG bean­trag­ten einst­wei­li­gen Rechts­schutz eines bis­her im Bun­des­ge­biet nur gedul­de­ten Aus­län­ders mit dem Ziel, die Abschie­bung vor­läu­fig (wei­ter­hin) aus­zu­set­zen, ist nach § 53 Abs. 2 Nr. 1 GKG i.V.m. § 52 Abs. 1 GKG ein Streit­wert in Höhe von 2.500 € fest­zu­set­zen. Dies ent­spricht der Hälf­te des Auf­fang­wer­tes, der in der Haupt­sa­che bei einer Kla­ge auf Ertei­lung einer Dul­dung in stän­di­ger Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Würt­tem­berg zugrun­de gelegt wird.

Streit­wert bei vor­läu­fi­ger Aus­set­zung der Abschie­bung

Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 11. Novem­ber 2010 – 11 S 2475/​10