Revi­si­ons­be­grün­dung – und die Sach­rü­ge

Nach § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ZPO gehört zum not­wen­di­gen Inhalt der Revi­si­ons­be­grün­dung die Anga­be der Revi­si­ons­grün­de.

Revi­si­ons­be­grün­dung – und die Sach­rü­ge

Bei einer Sach­rü­ge sind nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO die Umstän­de zu bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung erge­ben soll.

Dabei muss die Revi­si­ons­be­grün­dung den Rechts­feh­ler des Lan­des­ar­beits­ge­richts so auf­zei­gen, dass Gegen­stand und Rich­tung des revi­si­ons­recht­li­chen Angriffs erkenn­bar sind.

Das erfor­dert eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den tra­gen­den Grün­den der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung. Der Revi­si­ons­klä­ger muss dar­le­gen, war­um er die Begrün­dung des Beru­fungs­ge­richts für unrich­tig hält 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 26. April 2018 – 3 AZR 738/​16

  1. vgl. etwa BAG 4.08.2015 – 3 AZR 479/​13, Rn. 13 mwN[]