Ver­trag­li­che Inbe­zug­nah­me eines Tarif­ver­trags

Die indi­vi­du­al­ver­trag­li­che Bezug­nah­me eines Tarif­ver­tra­ges begrün­det nicht des­sen tarif­recht­li­che Gel­tung und kann daher nicht zu einer Tarif­kon­kur­renz oder einer Tarif­plu­ra­li­tät füh­ren. Die Bestim­mun­gen eines ver­trag­lich in Bezug genom­me­nen Tarif­ver­trags kön­nen des­halb nicht im Wege der Auf­lö­sung einer Tarif­plu­ra­li­tät nach dem tarif­recht­li­chen Spe­zia­li­täts­grund­satz ver­drängt wer­den

Ver­trag­li­che Inbe­zug­nah­me eines Tarif­ver­trags

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 22.10.2008 – 4 AZR 784/​07