Wahl der Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen – und die Fra­ge der Nich­tig­keit

Eben­so wie die Betriebs­rats­wahl ist die Wahl der Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen nur in ganz beson­de­ren Aus­nah­me­fäl­len nich­tig, in denen gegen all­ge­mei­ne Grund­sät­ze jeder ord­nungs­ge­mä­ßen Wahl in so hohem Maße ver­sto­ßen wor­den ist, dass auch der Anschein einer dem Gesetz ent­spre­chen­den Wahl nicht mehr vor­liegt.

Wahl der Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen – und die Fra­ge der Nich­tig­keit

Vor­aus­set­zung ist, dass der Man­gel offen­kun­dig und des­halb ein Ver­trau­ens­schutz in die Gül­tig­keit der Wahl zu ver­sa­gen ist. Die Wahl muss "den Stem­pel der Nich­tig­keit auf der Stirn tra­gen" 1.

Eben­so wie die Betriebs­rats­wahl ist die Wahl der Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen nur in ganz beson­de­ren Aus­nah­me­fäl­len nich­tig, in denen gegen all­ge­mei­ne Grund­sät­ze jeder ord­nungs­ge­mä­ßen Wahl in so hohem Maße ver­sto­ßen wor­den ist, dass auch der Anschein einer dem Gesetz ent­spre­chen­den Wahl nicht mehr vor­liegt.

Vor­aus­set­zung ist, dass der Man­gel offen­kun­dig und des­halb ein Ver­trau­ens­schutz in die Gül­tig­keit der Wahl zu ver­sa­gen ist. Die Wahl muss "den Stem­pel der Nich­tig­keit auf der Stirn tra­gen" 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 25. Okto­ber 2017 – 7 ABR 2/​16

  1. st. Rspr., vgl. BAG 23.07.2014 – 7 ABR 23/​12, Rn. 41; 13.03.2013 – 7 ABR 70/​11, Rn. 15, BAGE 144, 290; 21.09.2011 – 7 ABR 54/​10, Rn. 26, BAGE 139, 197; 27.07.2011 – 7 ABR 61/​10, Rn. 39, BAGE 138, 377; 20.04.2005 – 7 ABR 44/​04, zu B III 3 der Grün­de, BAGE 114, 228[][]