Die nicht ange­nom­me­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und der Gegenstandswert

Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Min­dest­ge­gen­stands­wert im Ver­fah­ren der Ver­fas­sungs­be­schwer­de 5.000 €.

Die nicht ange­nom­me­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und der Gegenstandswert

Ein höhe­rer Gegen­stands­wert kommt in Fäl­len, in denen eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men oder zurück­ge­nom­men wor­den ist, regel­mä­ßig nicht in Betracht.

Ist des­halb vom Min­dest­ge­gen­stands­wert aus­zu­ge­hen, so besteht für die gericht­li­che Fest­set­zung des Gegen­stands­werts kein Rechts­schutz­be­dürf­nis1

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 10. Mai 2021 – 2 BvR 2863/​17

  1. vgl. BVerfGE 79, 365 <369> BVerfG, Beschluss vom 25.06.2018 – 2 BvR 2263/​16[]