Ver­län­ge­rung einer Unter­brin­gung – und der exter­ne Sach­ver­stän­di­ge

Bei Unter­brin­gun­gen mit einer Gesamt­dau­er von mehr als vier Jah­ren soll das Gericht kei­nen Sach­ver­stän­di­gen bestel­len, der den Betrof­fe­nen bis­her behan­delt oder begut­ach­tet hat oder in der Ein­rich­tung tätig ist, in der der Betrof­fe­ne unter­ge­bracht ist, § 329 Abs. 2 Satz 2 FamFG. Viel­mehr ist ein exter­ner Sach­ver­stän­di­ger zu bestel­len.

Ver­län­ge­rung einer Unter­brin­gung – und der exter­ne Sach­ver­stän­di­ge

In die­sem Zusam­men­hang weist der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin, dass die Unter­brin­gung nicht bereits im Zeit­punkt der Ent­schei­dung in der letz­ten Tat­sa­chen­in­stanz vier Jah­re voll­zo­gen sein muss.

Aus­rei­chend ist viel­mehr, dass der mit der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung ver­län­ger­te Unter­brin­gungs­zeit­raum über das Fris­ten­de hin­aus­reicht 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Novem­ber 2018 – XII ZB 502/​18

  1. BGH, Beschluss vom 23.11.2016 XII ZB 458/​16 Fam­RZ 2017, 227 Rn. 14 mwN[]