Der anony­me Klä­ger

Eine Kla­ge, in der der Klä­ger weder sei­nen Wohn­sitz, Auf­ent­halts­ort oder Beschäf­ti­gungs­ort angibt, ist regel­mä­ßig unzu­läs­sig.

Der anony­me Klä­ger

Die Anga­be des Wohn­sit­zes, Auf­ent­halts­or­tes oder Beschäf­ti­gungs­or­tes ist dage­gen nicht Zuläs­sig­keits­vor­aus­set­zung einer Beru­fung.

Lässt sich weder im Inland noch im Aus­land ein Wohn­sitz, Auf­ent­halts­ort oder Beschäf­ti­gungs­ort eines Klä­gers fest­stel­len, so ist nach § 202 SGG in Ver­bin­dung mit einer ent­spre­chen­den Anwen­dung des § 16 ZPO das für den letz­ten Wohn­sitz des Klä­gers zustän­di­ge Sozi­al­ge­richt ört­lich zustän­dig.

Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 31. August 2010 – L 13 R 3865/​09