Das Ver­spä­tungs­geld der Zen­tra­len Zula­gen­stel­le für Alters­ver­mö­gen – und die rich­ti­ge Kla­ge­art

Die Rege­lun­gen über das Ver­spä­tungs­geld räu­men der ZfA kein Ermes­sen ein. Statt­haf­te Kla­ge­art gegen einen Ver­spä­tungs­geld­be­scheid ist daher die Anfech­tungs­kla­ge.

Das Ver­spä­tungs­geld der Zen­tra­len Zula­gen­stel­le für Alters­ver­mö­gen – und die rich­ti­ge Kla­ge­art

Ein Ver­pflich­tungs­an­trag wäre dage­gen nur zuläs­sig, wenn § 22a Abs. 5 Satz 3 EStG a.F. der Zen­tra­len Zula­gen­stel­le für Alters­ver­mö­gen der Deut­schen Rech­ten­ver­si­che­rung Bund (ZfA) ein Ermes­sen eröff­nen wür­de.

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat indes bereits ent­schie­den, dass die Rege­lun­gen über das Ver­spä­tungs­geld der ZfA kein Ermes­sen ein­räu­men [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Mai 2020 – X R 10/​19

  1. BFH, Urteil in BFHE 264, 165, BStBl II 2019, 430, Rz 69[]