Rück­stel­lung für Betreu­ungs­pro­vi­sio­nen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat im Juli 2004 ent­schie­den, dass ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter, der vom Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men Abschluss­pro­vi­sio­nen nicht nur für die Ver­mitt­lung von Lebens­ver­si­che­run­gen, son­dern auch für die wei­te­re Betreu­ung die­ser Ver­trä­ge erhält, für die Ver­pflich­tun­gen aus der künf­ti­gen Ver­trags­be­treu­ung Rück­stel­lun­gen wegen Erfül­lungs­rück­stand zu bil­den hat.

Rück­stel­lung für Betreu­ungs­pro­vi­sio­nen

Hier­zu weist das Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um nun­mehr nach einer Erör­te­rung mit den obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der die Finanz­ver­wal­tung an, die Grund­sät­ze die­ses Urteils über den ent­schie­de­nen Ein­zel­fall hin­aus nicht anzu­wen­den.

Betrof­fe­ne Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter soll­ten daher zukünf­tig genau prü­fen, ob die Beru­fung auf die­ses BFH-Urteil oder der neue Nicht­an­wen­dungs­er­lass für sie güns­ti­ger ist.

Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um, Schrei­ben vom 28. Novem­ber 2006 – IV B 2 – S 2137 – 73/​06