Betriebs­grund­stü­cke im Umle­gungs­ver­fah­ren

Die Betriebs­ver­mö­gens­ei­gen­schaft eines in das Umle­gungs­ver­fah­ren ein­ge­brach­ten Grund­stücks setzt sich nur inso­weit an dem zuge­teil­ten Grund­stück fort, als die­ses in Erfül­lung des Soll­an­spruchs gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Bau­GB zuge­teilt wird.

Betriebs­grund­stü­cke im Umle­gungs­ver­fah­ren

Die Zuord­nung des den Soll­an­spruch über­stei­gen­den ide­el­len Teils des Grund­stücks zum Betriebs- oder Pri­vat­ver­mö­gen rich­tet sich nach den all­ge­mei­nen Beur­tei­lungs­kri­te­ri­en im Ertrag­steu­er­recht (§ 4 Abs. 1 EStG).

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2009 – IV R 70/​06