Tarif­be­gren­zung für gewerb­li­che Ein­künf­te

Die Kap­pung des Ein­kom­men­steu­er­ta­rifs für gewerb­li­che Ein­künf­te in den Jah­ren 1994 bis 2000 gel­ten­de Kap­pung des Ein­kom­men­steu­er­ta­rifs war mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar und ver­stieß nicht gegen den Gleich­heits­grund­satz, obwohl ande­re Ein­künf­te mit einem höhe­rem Ein­kom­men­steu­er­ta­rif belas­tet wur­den. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt ent­schie­den.

Tarif­be­gren­zung für gewerb­li­che Ein­künf­te

§ 32c des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes in der Fas­sung des Geset­zes zur Ver­bes­se­rung der steu­er­li­chen Bedin­gun­gen zur Siche­rung des Wirt­schafts­stand­orts Deutsch­land im Euro­päi­schen Bin­nen­markt (Stand­ort­si­che­rungs­ge­setz – Stan­dOG) vom 13. Sep­tem­ber 1993 (Bun­des­ge­setz­blatt I Sei­te 1569) war mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar, soweit die Tarif­be­gren­zung nach nähe­rer Maß­ga­be des § 32c Absatz 2 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes nur für gewerb­li­che Ein­künf­te gewährt wur­de, die beim Bezie­her selbst der Gewer­be­steu­er unter­le­gen haben, und die Tarif­be­gren­zung für gewerb­li­che Ein­künf­te inso­weit aus­ge­schlos­sen wur­de, als deren Anteil am zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men unter­halb des die Ent­las­tung aus­lö­sen­den Grenz­be­trags (§ 32c Absatz 1 in Ver­bin­dung mit Absatz 4 und Absatz 5 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes) blieb.