Erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er

Einer grund­stücks­ver­wal­ten­den, nur kraft ihrer Rechts­form der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen­den Gesell­schaft ist die sog. erwei­ter­te Kür­zung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nicht des­halb zu ver­weh­ren, weil sie an einer rein grund­stücks­ver­wal­ten­den, nicht gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist. Unter­liegt also eine grund­stücks­ver­wal­ten­de Gesell­schaft nur kraft ihrer Rechts­form der Gewer­be­steu­er, kann sie die

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Der auf­ge­ho­be­ne Gewer­be­steu­er­be­scheid – und die Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung

1. Wird der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid auf­grund eines Rechts­be­helfs auf­ge­ho­ben, weil der Steu­er­pflich­ti­ge eine selb­stän­di­ge Tätig­keit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG aus­übt, ist das Finanz­amt nach § 174 Abs. 4 AO im Grund­satz berech­tigt, den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid durch Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung gemäß § 32c EStG a.F. zu ändern. In die­sem Fall beru­hen

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Gewer­be­steu­er­sa­chen – und der Streit­wert

Die Höhe der Gerichts­ge­büh­ren rich­tet sich nach dem Streit­wert (§ 3 Abs. 1, § 34 Abs. 1 GKG) sowie den in Anla­ge 1 zu § 3 Abs. 2 GKG auf­ge­führ­ten Gebüh­ren­tat­be­stän­den. Der Streit­wert ist in Ver­fah­ren u.a. vor den Gerich­ten der Finanz­ge­richts­bar­keit nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­be­nen Bedeu­tung der

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Hin­ter­zie­hun­gen ver­schie­de­ner Steu­ern – als Tat­ein­heit

Die Abga­be jeder ein­zel­nen unrich­ti­gen Steu­er­erklä­rung ist zwar grund­sätz­lich als selb­stän­di­ge Tat im Sin­ne von § 53 StGB zu wer­ten. Von Tat­mehr­heit ist also aus­zu­ge­hen, wenn die abge­ge­be­nen Steu­er­erklä­run­gen ver­schie­de­ne Steu­er­ar­ten, ver­schie­de­ne Besteue­rungs­zeit­räu­me oder ver­schie­de­ne Steu­er­pflich­ti­ge betref­fen. Jedoch liegt aus­nahms­wei­se Tat­ein­heit vor, wenn die Hin­ter­zie­hun­gen durch die­sel­be Erklä­rung bewirkt wer­den

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Grund­stücks­pacht – umsatz­ab­hän­gi­ge Pacht­zah­lun­gen und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 n.F. wer­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb ‑unter wei­te­ren, hier nicht strei­ti­gen Vor­­aus­­se­t­zu­n­­gen- ein Vier­tel der Sum­me aus drei­zehn Zwan­zigs­tel der Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung der unbe­weg­li­chen Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens, die im Eigen­tum eines ande­ren ste­hen, wie­der hin­zu­ge­rech­net. Nach der zur Ver­mie­tung und

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Gewer­be­steu­er einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und das Ver­bot des Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs

Das Ver­bot, die Gewer­be­steu­er­last bei der Ermitt­lung des Gewinns einer Per­so­nen­ge­sell­schaft zu berück­sich­ti­gen, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Die in § 4 Abs. 5b EStG ange­ord­ne­te Nicht­ab­zugs­fä­hig­keit der Gewer­be­steu­er von der Bemes­sungs­grund­la­ge der Ein­kom­men­steu­er ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Die Gewer­be­steu­er ist ihrer Natur nach eine Betriebs­aus­ga­be und min­dert des­halb

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Gewer­be­steu­er­be­frei­ung in der Betriebs­auf­spal­tung – die GmbH & Co. KG als Besitz­ge­sell­schaft

Die tätig­keits­be­zo­ge­ne und rechts­form­neu­tra­le Befrei­ung der Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft von der Gewer­be­steu­er nach § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG erstreckt sich bei einer Betriebs­auf­spal­tung auch auf die Ver­­­mie­­tungs- oder Ver­pach­tungs­tä­tig­keit der Besitz­per­so­nen­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG. Dies gilt nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in dem Fall, dass die Betriebs-GmbH die

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Ambu­lan­tes Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum – und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Die dem Sozi­al­recht ent­lehn­ten Begrif­fe des § 3 Nr.20 GewStG sind nach sozi­al­recht­li­chen Maß­stä­ben aus­zu­le­gen. Ein ambu­lan­tes Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum ist weder ein Kran­ken­haus i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG noch eine Ein­rich­tung zur vor­über­ge­hen­den Auf­nah­me pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. d GewStG. Reha­bi­li­ta­ti­on und Pfle­ge sind wesens­ver­schie­den. § 3 Nr.20 Buchst. d GewStG

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Fest­stel­lung des gewer­be­steu­er­recht­li­chen Fehl­be­trags – und der Streit­wert

Ein Bescheid über die Fest­stel­lung der vor­trags­fä­hi­gen Ver­lus­te ist nicht i.S. des § 52 Abs. 3 GKG auf eine Geld­leis­tung gerich­tet, wes­halb der Streit­wert gemäß § 52 Abs. 1 GKG nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache zu bestim­men ist. Maß­geb­lich hier­für sind zwar grund­sätz­lich

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Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­an­rech­nung für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne

Die im Anschluss an die Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft erziel­ten und mit Gewer­be­steu­er belas­te­ten Ver­­äu­­ße­­rungs- und Auf­ga­be­ge­win­ne unter­lie­gen der Steu­er­ermä­ßi­gung des § 35 Abs. 2 EStG. Nach § 35 Abs. 1 EStG ermä­ßigt sich die um sons­ti­ge Steu­er­ermä­ßi­gun­gen mit Aus­nah­me der §§ 34f und 34g EStG ver­min­der­te tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er, soweit

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Soli­da­ri­täts­zu­schlag – und der Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trag für gewerb­li­che Ein­künf­te

Der Grund­satz der steu­er­li­chen Las­ten­gleich­heit des Art. 3 Abs. 1 GG gebie­tet es nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg nicht, dass der Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trag des § 35 EStG für Zwe­cke der Fest­set­zung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags nach der Sum­me aller posi­ti­ven Ein­künf­te ermit­telt wird. § 35 EStG in der Fas­sung ab 2008 ist nach Ansicht des

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Gewer­be­steu­er­be­frei­ung für Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten

Nach § 3 Nr. 25 GewStG 1991/​1999/​2002 sind von der Gewer­be­steu­er Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten befreit, wenn sie von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 18 Satz 1 KStG 1991/​1996/​1999/​2002 sind von der Kör­per­schaft­steu­er Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten befreit, deren Tätig­keit sich auf die Ver­bes­se­rung der sozia­len und wirt­schaft­li­chen Struk­tur einer bestimm­ten Regi­on durch För­de­rung der

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Grund­stücks­un­ter­neh­men, Betriebs­auf­spal­tung – und die erwei­ter­te gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung

Gemäß § 7 Abs. 1 Satz 1 GewStG 2002 ist Gewer­be­er­trag der nach den Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes oder des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes zu ermit­teln­de Gewinn aus dem Gewer­be­be­trieb, der bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens für den dem Erhe­bungs­zeit­raum ent­spre­chen­den Ver­an­la­gungs­zeit­raum zu berück­sich­ti­gen ist, ver­mehrt und ver­min­dert um die in den §§ 8 und 9 GewStG 2002

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Vor­trags­fä­hi­ger Gewer­be­ver­lust – und die feh­len­de Gewer­be­steu­er­pflicht

Ohne eine bestehen­de Gewer­be­steu­er­pflicht darf kein vor­trags­fä­hi­ger Gewer­be­ver­lust nach § 10a Satz 6 GewStG fest­ge­stellt wer­den. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb. Des­halb beginnt die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines (ori­gi­nä­ren oder fik­ti­ven) Gewer­be­be­triebs erfüllt

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Die aus­län­di­sche Betriebs­stät­te in der Gewer­be­steu­er

Bei dem Hin­zu­rech­nungs­be­trag nach § 10 Abs. 1 Satz 1 AStG han­delt es sich um einen Teil des Gewer­be­er­trags eines inlän­di­schen Unter­neh­mens, der auf eine nicht im Inland bele­ge­ne Betriebs­stät­te ent­fällt. Der Gewinn des inlän­di­schen Unter­neh­mens ist des­we­gen um die­sen Betrag nach § 9 Nr. 3 Satz 1 GewStG 2002 zu kür­zen. In dem hier

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Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er

Bereits im Erhe­bungs­zeit­raum 2003 war der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. des § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. § 9 Nr. 1 Satz 6 GewStG i.d.F. des EURLUmsG hat ledig­lich klar­stel­len­de Bedeu­tung. Dies ergibt sich für den Bun­des­fi­nanz­hof aus einer sys­te­ma­ti­schen Aus­le­gung

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Ein­schiffs­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­pflicht nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht

Die Absicht zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen ist Vor­aus­set­zung für die Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof mit Urteil vom 26.09.2013 ent­schie­den hat, setzt die Gewinn­ermitt­lung nach § 5a EStG u.a. die Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen vor­aus. Dar­an fehlt es u.a., wenn eine

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Schach­tel­pri­vi­le­gie­rung im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis – und die Brut­to­me­tho­de

An der in stän­di­ger Spruch­pra­xis des BFH sowie in stän­di­ger Ver­wal­tungs­pra­xis ver­tre­te­nen sog. gebro­che­nen oder ein­ge­schränk­ten Ein­heits­theo­rie ist bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis fest­zu­hal­ten. Die im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis für die Ermitt­lung der Gewer­be­er­trä­ge der Organ­ge­sell­schaft und des Organ­trä­gers nach § 7 Satz 1 (i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 2)

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn als lau­fen­der Gewinn – und die Gewer­be­steu­er

Der Gewer­be­er­trag nach § 7 Satz 1 GewStG umfasst auch einen nach § 16 Abs. 2 Satz 3 EStG als lau­fen­der Gewinn zu erfas­sen­den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn. Gemäß § 7 Satz 1 GewStG ist Gewer­be­er­trag der nach den Vor­schrif­ten des EStG oder des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes zu ermit­teln­de Gewinn aus Gewer­be­be­trieb, ver­mehrt und ver­min­dert um die Hin­zu­rech­nun­gen und Kür­zun­gen nach

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Ver­lust­vor­trag, Min­dest­be­steue­rung – und der Bil­lig­keits­er­lass bei der Gewer­be­steu­er

Wegen der Fol­gen der Min­dest­be­steue­rung nach § 10a GewStG besteht kein Anspruch auf einen Bil­lig­keits­er­lass. So hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt ent­schie­den, dass einer sog. Pro­jekt­ge­sell­schaft kein Bil­lig­keits­er­lass der Gewer­be­steu­er wegen des end­gül­ti­gen Weg­falls des Ver­lust­vor­trags nach § 10a GewStG zu gewäh­ren ist. Die Klä­ge­rin des vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ent­schie­de­nen Fall wur­de

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Zer­le­gung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags – und der fik­ti­ve Unter­neh­mer­lohn in der GmbH & Co. KG

Bei der Zer­le­gung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags ist ein fik­ti­ver Arbeits­lohn (sog. Unter­neh­mer­lohn) für die im Betrieb (hier: der GmbH & Co. KG) täti­gen Mit­un­ter­neh­mer gemäß § 31 Abs. 5 GewStG anzu­set­zen. Bei der Zer­le­gung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags sind die Arbeit­neh­mer der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH der GmbH & Co. KG nicht etwa nach wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten zuzu­ord­nen. Der fik­ti­ve

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Das Dia­ly­se­zen­trum – und die Gewer­be­steu­er

Ein Dia­ly­se­zen­trum kann die Steu­er­be­frei­ungs­vor­schrif­ten des § 3 Nr.20 Buch­sta­ben b) oder d) GewStG nicht in Anspruch neh­men. Eine Gewer­be­steu­er­be­frei­ung für ein Dia­ly­se­zen­trum ist daher nicht mög­lich. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall gab die Klä­ge­rin, die zwei Dia­ly­se­zen­tren betreibt, kei­ne Gewer­be­steu­er­erklä­run­gen ab. Nach einer Außen­prü­fung ver­trat das Finanz­amt

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Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters – und ihre gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Nach § 8 Nr. 3 GewStG 1999/​2002 a.F. sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb (§ 7 GewStG 1999/​2002 a.F.) die Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und wenn sie beim Emp­fän­ger nicht zur Steu­er nach dem Gewer­be­er­trag her­an­zu­zie­hen sind. Der Begriff "Gewinn­an­tei­le des stil­len Gesell­schaf­ters"

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Risi­ko­ent­gelt als Ent­gelt für Schul­den in der Gewer­be­steu­er

Ein Risi­ko­ent­gelt, das zur Abgel­tung eines erhöh­ten Finan­zie­rungs­ri­si­kos gezahlt wird, unter­fällt der Hin­zu­rech­nungs­vor­schrift des § 8 Abs. 1 Buchst. a) GewStG. Nach § 8 Nr. 1 Buchst. a) GewStG 2010 wird ein Vier­tel der Ent­gel­te für Schul­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb wie­der hin­zu­ge­rech­net, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und

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Die Ein­stu­fung der Tätig­keit eines Fuß­ball­schieds­rich­ters als gewer­be­steu­er­pflich­tig

Ein "Markt" nach § 15 Abs. 2 Satz 1 EStG, der für die Her­an­zie­hung zur Gewer­be­steu­er erfor­der­lich ist, exis­tiert für Fuß­ball­schieds­rich­ter nicht. Die Tätig­keit ent­spricht auch nicht dem Bild einer unter­neh­me­ri­schen Markt­teil­nah­me. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Aus­übung einer gewer­be­steu­er­pflich­ti­gen Tätig­keit bei einem Fuß­ball­schieds­rich­ter

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