Wesent­lich­keits­gren­ze und Kapi­tal­erhö­hung

Ver­zich­tet ein GmbH-Gesell­schaf­ter zuguns­ten eines Mit­ge­sell­schaf­ters unent­gelt­lich auf die Teil­nah­me an einer Kapi­tal­erhö­hung mit der Fol­ge, dass sei­ne bis­her wesent­li­che Betei­li­gung zu einer unwe­sent­li­chen wird, beginnt der Lauf der Fünf-Jah­res-Frist des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG erst mit der Ein­tra­gung der Kapi­tal­erhö­hung im Han­dels­re­gis­ter.

Wesent­lich­keits­gren­ze und Kapi­tal­erhö­hung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. März 2006 – VIII R 49/​04