Lohn­steu­er-Ver­an­la­gung bei Ver­lus­ten

Beträgt die posi­ti­ve oder die nega­ti­ve Sum­me der ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te, die nicht dem Steu­er­ab­zug vom Arbeits­lohn zu unter­wer­fen waren, ver­min­dert um die dar­auf ent­fal­len­den Beträ­ge nach § 13 Abs. 3 und § 24a EStG, jeweils mehr als 800 DM (410 Euro), ist eine Ver­an­la­gung nach § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG von Amts wegen durch­zu­füh­ren. Das Finanz­amt kann sich in die­sen Fäl­len also nicht dar­auf beru­fen, daß die bei Arbeit­neh­mern sonst gel­ten­de Frist zur Abga­be der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung bereits abge­lau­fen sei.

Lohn­steu­er-Ver­an­la­gung bei Ver­lus­ten

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 29. Novem­ber 2006 – VI R 14/​06