Dis­agi­os als sofort abzugs­fä­hi­ge Finan­zie­rungs­kos­ten

Erstat­tet der Erwer­ber einer Eigen­tums­woh­nung dem Ver­äu­ße­rer ein Dis­agio, kön­nen je nach Gestal­tung der ver­trag­li­chen Geschäfts­be­zie­hun­gen beim Erwer­ber Anschaf­fungs­kos­ten des Gebäu­des oder – als eige­ne Finan­zie­rungs­kos­ten – sofort abzugs­fä­hi­ge Wer­bungs­kos­ten vor­lie­gen. So hat das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat einem jetzt von ihm ent­schie­de­nen Fall sofort abzugs­fä­hi­ge Wer­bungs­kos­ten ange­nom­men. Bei wirt­schaft­li­cher Betrach­tung des gesam­ten Vor­gangs stell­ten sich – so die Ent­schei­dung – die Auf­wen­dun­gen als Ver­gü­tung für die Über­las­sung von Kapi­tal zur Finan­zie­rung der Anschaf­fungs­kos­ten der Eigen­tums­woh­nung dar.

Dis­agi­os als sofort abzugs­fä­hi­ge Finan­zie­rungs­kos­ten

Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf, Urteil vom 24.07.2008 – 11 K 1841/​07 E