Ehe­gat­ten­split­ting oder Fami­li­en­be­steue­rung

Das der­zeit gel­ten­de Ehe­gat­ten­split­ting ist eine beson­de­re Form der Steu­er­be­rech­nung für zusam­men ver­an­lag­te Ehe­part­ner gemäß den §§ 26b, 32a Abs. 5 Ein­kom­men­steu­er­ge­setz, wonach alle Ein­künf­te, die die bei­den Ehe­leu­te erzielt haben, zusam­men­ge­rech­net wer­den. Das gemein­sa­me zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men wird hal­biert, und für die­se Hälf­te wird die Ein­kom­men­steu­er nach dem gel­ten­den Ein­kom­men­steu­er­ta­rif berech­net, die so ermit­tel­te Steu­er­schuld wird schließ­lich ver­dop­pelt. Auf die­se Wei­se wird zwar das gesam­te Ein­kom­men bei­der Ehe­gat­ten ver­steu­ert, aller­dings, da der Ein­kom­men­steu­er­satz mit der Höhe des Ein­kom­mens eben­falls steigt, zu einem nied­ri­ge­ren Steu­er­satz als bei einem Allein­le­ben­den.

Ehe­gat­ten­split­ting oder Fami­li­en­be­steue­rung

In Poli­tik und Lite­ra­tur wer­den der­zeit diver­se alter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten der Ehe­gat­ten­be­steue­rung dis­ku­tiert. Die Reform­mo­del­le wer­den dabei teil­wei­se mit einer Neu­re­ge­lung der Fami­li­en­be­steue­rung ver­knüpft. Die ver­schie­de­nen Reform­mo­del­le hat jetzt der Wis­sen­schaft­li­che Dienst des Deut­schen Bun­des­ta­ges in einer Über­sicht zusam­men ges­telt.