Ein­brin­gung von Grundstü;cksmiteigentumsanteilen in eine GbR

Brin­gen die Mit­ei­gen­tü­mer meh­re­rer Grund­stü­cke ihre Mit­ei­gen­tums­an­tei­le in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft mit Ver­mie­tungs­ein­künf­ten ein, sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hof kei­ne Anschaf­fungs­vor­gän­ge gege­ben, soweit die den Gesell­schaf­tern nach der Über­tra­gung ihrer Mit­ei­gen­tums­an­tei­le nach § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO zuzu­rech­nen­den Antei­le an den Grund­stü­cken ihre bis­he­ri­gen Mit­ei­gen­tums­an­tei­le nicht über­stei­gen.

Ein­brin­gung von Grundstü;cksmiteigentumsanteilen in eine GbR

Anschaf­fungs­vor­gän­ge lie­gen nach Ansicht des BFH nur inso­weit vor, als sich die Antei­le der Gesell­schaf­ter an den jewei­li­gen Grund­stü­cken gegen­über den bis­he­ri­gen Betei­li­gungs­quo­ten erhöht haben.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 2. April 2008 – IX R 18/​06