Häus­li­ches Arbeits­zim­mer oder Waren­la­ger?

Auf­wen­dun­gen für einen zugleich als Büro­ar­beits­platz und als Waren­la­ger betrieb­lich genutz­ten Raum unter­lie­gen der Abzugs­be­schrän­kung für häus­li­che Arbeits­zim­mer, wenn der Raum nach dem Gesamt­bild der Ver­hält­nis­se, vor allem auf­grund sei­ner Aus­stat­tung und Funk­ti­on, ein typi­sches häus­li­ches Büro ist und die Aus­stat­tung und Funk­ti­on des Rau­mes als Lager dahin­ter zurück­tritt.

Häus­li­ches Arbeits­zim­mer oder Waren­la­ger?

Wird der betrieb­lich genutz­te Raum nicht über­wie­gend durch sei­ne Funk­ti­on und Aus­stat­tung als häus­li­ches Büro geprägt, so ist bei der Berech­nung der Raum­kos­ten der betrieb­li­che Nut­zungs­an­teil im Ver­hält­nis der Flä­che des Rau­mes zur Gesamt­flä­che aller Räu­me des Gebäu­des ein­schließ­lich der Neben­räu­me zu ermit­teln.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Novem­ber 2006 – X R 1/​05