Haus­an­strich als haus­halts­na­he Dienst­leis­tung

Die Kos­ten, die für "haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen" auf­ge­wen­det wur­den, kön­nen bei der pri­va­ten Ein­kom­men­steu­er­erkäl­rung zu 20 %, maxi­mal aller­dings mit jähr­lich 600 ?, gel­tend machen. Hier­zu muß es sich um Tätig­kei­ten han­deln, die nor­ma­ler­wei­se von Mit­glie­dern des Haus­halts erle­digt wer­den kön­nen. Nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Mün­chen fehlt es hier­an jedoch beim Anstrich der Außen­fas­sa­de eines Hau­ses, denn weder Auf­stel­len eines für den Außen­an­strich erfor­der­li­chen Gerüsts noch die Klä­rung farb­tech­ni­scher Fra­ge­stel­lun­gen kön­ne eigen­stän­dig und funk­ti­ons­ge­recht von nicht fach­lich vor­ge­bil­de­ten Haus­halts­mit­glie­dern bewerk­stel­ligt wer­den.

Haus­an­strich als haus­halts­na­he Dienst­leis­tung

Finanz­ge­richts Mün­chen, Urteil vom 30.07.2005 – 5 K 2262/​04

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