Anschaf­fungs­kos­ten eines Rück­de­ckungs­an­spruchs

Ein Anspruch eines Arbeit­ge­bers auf Rück­de­ckung einer Pen­si­ons­ver­pflich­tung, der aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung resul­tiert, die in Kom­bi­na­ti­on mit einer Berufs­un­fä­hig­keits-Zusatz­ver­si­che­rung auch den Leis­tungs­fall der Berufs­un­fä­hig­keit abdeckt, ist –auch nach Ein­tritt die­ses Leis­tungs­falls– als ein (ein­heit­li­ches) Wirt­schafts­gut zu akti­vie­ren. Für die Bemes­sung der Anschaf­fungs­kos­ten ist der Rech­nungs­zins­satz maß­geb­lich, den der Ver­si­che­rer für die Berech­nung der Deckungs­rück­stel­lung für die Lebens­ver­si­che­rung ver­wen­det hat.

Anschaf­fungs­kos­ten eines Rück­de­ckungs­an­spruchs

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 10. Juni 2009 – I R 67/​08