Bewer­tung über­gro­ßer Grund­stü­cke

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich jetzt erneut mit der Bewer­tung von Grund­stü­cken zu befas­sen.

Bewer­tung über­gro­ßer Grund­stü­cke

Dabei urteil­te der BFH, dass ein nied­ri­ge­rer Wert als der vom Gut­ach­ter­aus­schuss ange­ge­be­ne Boden­richt­wert der Fest­stel­lung eines Grund­stücks­werts jeden­falls dann nicht zu Grun­de gelegt wer­den kann, wenn ledig­lich gel­tend gemacht wird, die Höhe des Boden­richt­werts an sich sei unzu­tref­fend. Auch ein Abschlag auf den Boden­richt­wert wegen der Grö­ße des zu bewer­ten­den Grund­stücks sei nur vor­zu­neh­men, wenn der Gut­ach­ter­aus­schuss Umrech­nungs­ko­ef­fi­zi­en­ten für die Grund­stück­grö­ßen vor­ge­ge­ben hat (vgl. R 161 Abs. 3 Erb­StR).

BFH, Urteil vom 11. Mai 2005 – II R 21/​02