Lee­re schwar­ze Lis­te der Steu­er­oa­sen

Die Schwar­ze Lis­te der Steu­er­oa­sen wur­de lan­ge und hit­zig dis­ku­tiert. Die­se Lis­te soll­te alle die­je­ni­gen Staa­ten ver­zeich­nen, die sich in der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit bei der Ertei­lung von Steu­er­aus­künf­ten nicht an die bestehen­den Stan­dards der OECD hal­ten. Nach­dem sie nun am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de auf dem G20-Gip­fel in Lon­don beschlos­sen wur­de, ist sie seit ges­tern – nur fünf Tage spä­ter – wie­der leer.

Lee­re schwar­ze Lis­te der Steu­er­oa­sen

Nach­dem die meis­ten der ein­schlä­gi­gen Staa­ten bereits im Vor­feld ihren Kotau gemacht haben, haben nach einer Mit­tei­lung der OECD ges­tern nun die letz­ten vier am inter­na­tio­na­len Steu­er­pran­ger ste­hen­den Staa­ten Cos­ta Rica, Uru­gu­ay, Malay­sia und die Phil­ip­pi­nen zuge­si­chert, sich künf­tig an die inter­na­tio­na­le OECD-Stan­dards zu hal­ten.

Auch wenn die Umset­zung in eini­gen Län­dern sicher­lich noch auf einem ande­ren Blatt steht – damit dürf­ten Schwarz­gel­der eines in Deutsch­land Steu­er­pflich­ti­gen in kei­nem Land mehr vor dem deut­schen Fis­kus sicher sein.

  1. vgl. BVerfGE 67, 43, 58; 96, 27, 39[]