Tat­säch­li­che Ver­stän­di­gung – und das offen­sicht­lich unzu­tref­fen­de Ergeb­nis

Eine tat­säch­li­che Ver­stän­di­gung ist nicht bin­dend, wenn sie zu offen­sicht­lich unzu­tref­fen­den Ergeb­nis­sen führt [1].

Tat­säch­li­che Ver­stän­di­gung – und das offen­sicht­lich unzu­tref­fen­de Ergeb­nis

In die­sem Fall ist die tat­säch­li­che Ver­stän­di­gung nicht etwa mit einem ande­ren als dem ver­ein­bar­ten Inhalt bin­dend und wirk­sam, son­dern ins­ge­samt unwirk­sam.

Die tat­säch­li­che Ver­stän­di­gung einer­seits als bin­dend anzu­se­hen, ihr ande­rer­seits aber einen ande­ren Inhalt als den schrift­lich nie­der­ge­leg­ten zu geben, ist recht­lich nicht mög­lich.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 21. Sep­tem­ber 2015 – X B 58/​15

  1. vgl. BFH, Urteil vom 11.12 1984 – VIII R 131/​76, BFHE 142, 549, BStBl II 1985, 354, unter 3.c[]