Urteil ohne Grün­de

Ein Urteil ist i.S. des § 119 Nr. 6 FGO nicht mit Grün­den ver­se­hen, wenn den Betei­lig­ten die Mög­lich­keit ent­zo­gen ist, die getrof­fe­ne Ent­schei­dung auf ihre Recht­mä­ßig­keit hin zu über­prü­fen.

Urteil ohne Grün­de

Dies ist der Fall, wenn die Begrün­dung des Urteils­spruchs über­haupt oder im Hin­blick auf einen selb­stän­di­gen pro­zes­sua­len Anspruch oder ein selb­stän­di­ges Angriffs- oder Ver­tei­di­gungs­mit­tel fehlt oder wenn die Ent­schei­dungs­grün­de nur aus inhalts­lee­ren Flos­keln bestehen oder miss­ver­ständ­lich und ver­wor­ren sind 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. März 2017 – VIII R 32/​14

  1. BFH, Beschlüs­se vom 26.02.2010 – VIII B 17/​08, BFH/​NV 2010, 1083; und vom 01.02.2012 – VI B 71/​11, BFH/​NV 2012, 767[]