Klein­be­trags­rech­nun­gen

Durch Arti­kel 9 des "Ers­ten Geset­zes zum Abbau büro­kra­ti­scher Hemm­nis­se ins­be­son­de­re in der mit­tel­stän­di­schen Wirt­schaft" wird für die Rech­nun­gen über Klein­be­trä­ge i.S.d. § 33 USt­DV maß­geb­li­che Gren­ze auf 150 EUR ange­ho­ben. Die Ände­rung tritt zum 1. Janu­ar 2007 in Kraft.

Klein­be­trags­rech­nun­gen

Zu beach­ten ist dabei, dass die­se erhöh­te Klein­be­trags­gren­ze nur in den Fäl­len gilt, in denen die zugrun­de lie­gen­de Lie­fe­rung oder sons­ti­ge Leis­tung nach dem 31. Dezem­ber 2006 aus­ge­führt wird.
Für nach dem 31. Dezem­ber 2006 aus­ge­führ­te Umsät­ze, für die bereits vor dem 1. Janu­ar 2007 das Ent­gelt oder ein Teil des Ent­gelts ver­ein­nahmt wor­den ist, sind die Neu­re­ge­lun­gen eben­falls voll­um­fäng­lich anzu­wen­den (§ 27 Abs. 1 Satz 2 UStG).

BMF-Schrei­ben vom 18. Okto­ber 2006 – IV A 5 – S 7285 – 7/​06 -