Inner­ge­mein­schaft­li­cher Lie­fe­run­gen bei Abholfällen

Die Umsatz­steu­er­be­frei­ung für inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen (§ 4 Nr. 1 Buchst. b, § 6a UStG) kommt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs gemäß § 25a Abs. 7 Nr. 3 UStG nicht in Betracht für Lie­fe­run­gen, die der Dif­fe­renz­be­steue­rung unterliegen.

Inner­ge­mein­schaft­li­cher Lie­fe­run­gen bei Abholfällen

Der Geset­zes­zweck des § 6a UStG erfor­de­re, so der BFH, den Nach­weis des Bestim­mungs­orts der inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung um sicher­zu­stel­len, dass der gemein­schaft­li­che Erwerb in dem ande­ren Mit­glied­staat den Vor­schrif­ten der Umsatz­be­steue­rung unterliegt. 

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. Dezem­ber 2006 – V R 52/​03