Rück­for­de­rung berich­tig­ter Vor­steu­er gegen­über dem Zes­sio­nar

Hat der Unter­neh­mer einen Umsatz­steu­er­ver­gü­tungs­an­spruch abge­tre­ten und das Finanz­amt den Ver­gü­tungs­be­trag an den Zes­sio­nar aus­ge­zahlt, ent­steht ein Rück­zah­lungs­an­spruch gegen den Zes­sio­nar, wenn und soweit der Ver­gü­tungs­an­spruch auf einem spä­ter gemäß § 17 UStG berich­tig­ten Vor­steu­er­ab­zug beruh­te.

Rück­for­de­rung berich­tig­ter Vor­steu­er gegen­über dem Zes­sio­nar

Der Rück­zah­lungs­an­spruch setzt die Fest­stel­lung vor­aus, dass die Ereig­nis­se, die gemäß § 17 UStG die Vor­steu­er­be­rich­ti­gung erfor­dern, die­je­ni­gen Umsät­ze betref­fen, auf deren Besteue­rung der abge­tre­te­ne Ver­gü­tungs­an­spruch beruh­te. Ver­bleibt nach Abzug der berich­tig­ten Vor­steu­ern in dem von der Zes­si­on betrof­fe­nen Vor­anmel­dungs­zeit­raum noch ein nega­ti­ver Umsatz­steu­er­be­trag, so ist die Rück­for­de­rung in Höhe die­ses Rest­be­trags nicht gerecht­fer­tigt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Okto­ber 2009 – VII R 4/​08