Über­set­zer sind kei­ne Schrift­stel­ler

Die Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung zum Zwe­cke der Ver­ein­fa­chung des Besteue­rungs­ver­fah­rens nach § 23 UStG i.V.m. § 70 USt­DV für bestimm­te Berufs­grup­pen erfor­dert, dass das FA den Unter­neh­mer leicht und ein­deu­tig einer der in § 70 USt­DV genann­ten Berufs­grup­pe zuord­nen kann.

Über­set­zer sind kei­ne Schrift­stel­ler

Über­set­zer sind kei­ne „Schrift­stel­ler” im Sin­ne der Anla­ge zu den §§ 69 und 70 USt­DV Abschn. A IV. Nr. 5. Eine ein­zel­fall­ori­en­tier­te Zuord­nung von Über­set­zern zu die­ser Berufs­grup­pe oder von Unter­grup­pen der Über­set­zer (Lite­ra­tur­über­set­zer, Fach­über­set­zer), je nach der Über­set­zungs­tie­fe oder dem wis­sen­schaft­li­chen Gehalt der Über­set­zung, wider­spricht dem Ver­ein­fa­chungs­zweck.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Juli 2009 V R 66/​07