Wie­der­ho­lung eines PKH-Antrags

Zwar kann PKH trotz eines bereits abge­lehn­ten PKH-Antra­ges wie­der­holt bean­tragt wer­den, da der Beschluss über die Ableh­nung der PKH im Fal­le sei­ner Unan­fecht­bar­keit nicht in mate­ri­el­le Rechts­kraft erwächst 1.

Wie­der­ho­lung eines PKH-Antrags

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die­ser Antrag aber nur dann zuläs­sig, wenn neue Tat­sa­chen, Beweis­mit­tel oder recht­li­che Gesichts­punk­te vor­ge­tra­gen wer­den, die Ver­an­las­sung zu einer für den Antrag­stel­ler güns­ti­ge­ren Beur­tei­lung der Erfolgs­aus­sich­ten geben könn­ten 2.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 22. Sep­tem­ber 2017 – IX S 20/​17 (PKH)

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 28.07.2015 – V S 20/​15 (PKH), BFH/​NV 2015, 1435, m.w.N.[]
  2. vgl. z.B. BFH, Beschlüs­se vom 08.11.2013 – X S 41/​13 (PKH); und in BFH/​NV 2015, 1435; Bran­dis in Tipke/​Kruse, Abga­ben­ord­nung, Finanz­ge­richts­ord­nung, § 142 FGO Rz 55, jeweils m.w.N.[]