Dop­pel­te Belas­tung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen und Alters­be­zü­gen

Im Rah­men der Beur­tei­lung der Fra­ge, in wel­chem Umfang ein Steu­er­pflich­ti­ger sei­ne Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen nach der bis 2004 gel­ten­den Rechts­la­ge aus ver­steu­er­tem Ein­kom­men geleis­tet hat, gel­ten Bei­trä­ge zu pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­run­gen und kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­run­gen im Ver­hält­nis zu den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung als ledig­lich nach­ran­gig abzieh­bar. Nach der Öff­nungs­klau­sel des § 22

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Zumut­ba­re Belas­tung – und ihre stu­fen­wei­se Ermitt­lung

Abwei­chend von der bis­he­ri­gen (durch die Recht­spre­chung gebil­lig­ten) Ver­wal­tungs­auf­fas­sung, wonach sich die Höhe der zumut­ba­ren Belas­tung aus­schließ­lich nach dem höhe­ren Pro­zent­satz rich­tet, sobald der Gesamt­be­trag der Ein­künf­te eine der in § 33 Abs. 3 Satz 1 EStG genann­ten Gren­zen über­schrei­tet, ist die Rege­lung so zu ver­ste­hen, dass nur der Teil des Gesamt­be­trags

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Ein­zah­lun­gen in einen "Rürup-Renten"-Vertrag – und die Ein­tra­gung auf der Lohn­steu­er­kar­te

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG nicht als Frei­be­trag auf der Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen wer­den kön­nen. Die Lohn­steu­er­erhe­bung ist eben­so wie die Erhe­bung von Ein­­kom­­men­­steu­er-Vor­­aus­­zah­­lun­­gen ihrem Cha­rak­ter nach ledig­lich eine Vor­aus­zah­lung auf die mit Ablauf des Jah­res ent­ste­hen­de

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Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen, Alters­be­zü­ge – und ihre dop­pel­te Besteue­rung

Auch wenn die mit dem Alt­Ein­kG geschaf­fe­ne Über­gangs­re­ge­lung für die Besteue­rung von Leib­ren­ten aus der Basis­ver­sor­gung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG) grund­sätz­lich ver­fas­sungs­ge­mäß ist, darf es in kei­nem Fall zu einer ver­fas­sungs­wid­ri­gen dop­pel­ten Besteue­rung der Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen und Alters­be­zü­ge kom­men. Die Fest­stel­lungs­last hier­für liegt beim Steu­er­pflich­ti­gen. Der

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Alters­vor­sor­ge­ka­pi­tal – und die Dar­le­hens­til­gung wäh­rend der Anspar­pha­se

Bis zum 31.12 2013 war kei­ne för­de­run­schäd­li­che Ver­wen­dung von Alters­vor­sor­ge­ka­pi­tal zum Zwe­cke der Dar­le­hens­til­gung wäh­rend der Anspar­pha­se mög­lich. Nach § 92a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG a.F. konn­te der Zula­ge­be­rech­tig­te das in einem Alters­vor­sor­ge­ver­trag gebil­de­te Kapi­tal bis zu 75 % oder zu 100 % bis zum Beginn der Aus­zah­lungs­pha­se unmit­tel­bar für die Anschaf­fung

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Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten?

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blie­ben jetzt zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Nicht­an­er­ken­nung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten ohne Erfolg, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die bei­den Ver­fas­sungs­be­schwer­den nach sechs­ein­halb­jäh­ri­ger Prü­fung nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die gesetz­ge­be­ri­sche Qua­li­fi­zie­rung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als Son­der­aus­ga­ben und die vor­ge­se­he­ne höhen­mä­ßi­ge Beschrän­kung des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs sind nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­recht­lich

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Dop­pel­an­satz von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen

Gibt der Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund der unkla­ren Beschei­ni­gung eines Ver­sor­gungs­werks in sei­ner Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen in einer Höhe an, die das Dop­pel­te der tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen beträgt, so ist das Finanz­amt nach Kennt­nis­nah­me von der tat­säch­li­chen Höhe der Auf­wen­dun­gen auch dann nicht durch die Grund­sät­ze von Treu und Glau­ben an einer auf §

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