Gesellschafterwechsel in der Grundbesitz-KG - Grunderwerbsteuer und Anschaffungskosten

Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­be­sitz-KG – Grund­er­werb­steu­er und Anschaf­fungs­kos­ten

Die infol­ge eines Wech­sels im Gesell­schaf­ter­be­stand aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern stel­len kei­ne Anschaffungs(neben)kosten der erwor­be­nen Kom­man­dit­an­tei­le oder des vor­han­de­nen Grund­be­sit­zes der Objekt­ge­sell­schaft dar, die in Höhe der AfA abzu­set­zen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 EStG) wären. Wel­che Auf­wen­dun­gen zu den Anschaf­fungs­kos­ten zäh­len, bestimmt sich für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung und ins­be­son­de­re

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Anschaffungsnebenkosten beim gescheiterten Erwerb von GmbH-Anteilen

Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten beim geschei­ter­ten Erwerb von GmbH-Antei­len

Anschaf­fungs­kos­ten, ein­schließ­lich der Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten einer Ver­mö­gens­an­la­ge, gehö­ren nicht zu den abzugs­fä­hi­gen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen. Auch ver­geb­lich auf­ge­wen­de­te Anschaf­fungs­kos­ten blei­ben Anschaf­fungs­kos­ten. Bei nicht abnutz­ba­ren Wirt­schafts­gü­tern des Pri­vat­ver­mö­gens sind sie grund­sätz­lich nicht zu berück­sich­ti­gen. Da Wirt­schafts­gü­ter des Kapi­tal­ver­mö­gens man­gels Abnutz­bar­keit nicht abschrei­bungs­fä­hig sind und ver­geb­li­che Anschaf­fungs­kos­ten das steu­er­recht­li­che Schick­sal

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Schadensersatzleistungen des Verkäufers als Anschaffungspreisminderung

Scha­dens­er­satz­leis­tun­gen des Ver­käu­fers als Anschaf­fungs­preis­min­de­rung

Scha­dens­er­satz­leis­tun­gen des Ver­käu­fers wegen nach­träg­lich erkann­ter Män­gel stel­len kei­ne Anschaf­fungs­preis­min­de­rung dar. Auf­wen­dun­gen, die durch die Absicht ver­an­lasst sind, Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu erzie­len (§ 21 Abs. 1 EStG), sind dann nicht als Wer­bungs­kos­ten sofort abzieh­bar (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG), wenn es sich um Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten han­delt. In die­sem

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Die Kosten der Erbauseinandersetzung - Anschaffungsnebenkosten bei unentgeltlichem Erwerb

Die Kos­ten der Erbaus­ein­an­der­set­zung – Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten bei unent­gelt­li­chem Erwerb

Kos­ten für die Aus­ein­an­der­set­zung eines Nach­las­ses kön­nen bei zum Nach­lass gehö­ren­den ver­mie­te­ten Grund­stü­cken zu Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten füh­ren, die im Rah­men von Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) abzieh­bar sind. Erbaus­ein­an­der­set­zungs­kos­ten sind als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten i.S. des § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB im Wege der AfA abzieh­bar, wenn sie der Über­füh­rung der bebau­ten Grund­stü­cke von

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Anschaffungsnebenkosten bei unentgeltlichem Erwerb

Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten bei unent­gelt­li­chem Erwerb

Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten sind auch bei einem unent­gelt­li­chen Erwerb abzugs­fä­hig sind. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall war die Klä­ge­rin Mit­glied einer Erben­ge­mein­schaft. Im Rah­men der Aus­ein­an­der­set­zung der Erben­ge­mein­schaft hat­te sie ver­schie­de­ne bebau­te Grund­stü­cke erhal­ten. Aus deren Ver­mie­tung erziel­te sie – wie schon die Erben­ge­mein­schaft zuvor – Ein­künf­te. Die ihr

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Due Diligence Kosten als Anschaffungsnebenkosten der Beteiligung

Due Dili­gence Kos­ten als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten der Betei­li­gung

Bei der Anschaf­fung von Gesell­schafts­an­tei­len sind die Kos­ten der finan­zi­el­len und recht­li­chen Due Dili­gence regel­mä­ßig den akti­vie­rungs­pflich­ti­gen Anschaf­fungs­kos­ten und nicht den sofort abzieh­ba­ren Betriebs­aus­ga­ben zuzu­ord­nen. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren behan­del­te die Klä­ge­rin, eine deut­sche Akti­en­ge­sell­schaft, Bera­tungs­kos­ten in Höhe von ca. 350.000 €, die ihr im Zusam­men­hang mit

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