Vergeblicher Aufwand für eine angestrebte Vorstandsposition

Ver­geb­li­cher Auf­wand für eine ange­streb­te Vor­stands­po­si­ti­on

Erwerbs­auf­wand ist den Ein­künf­ten zuzu­rech­nen, zu denen der enge­re und wirt­schaft­lich vor­ran­gi­ge Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang besteht. Auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers zum Erwerb einer Betei­li­gung an sei­nem (ggf. künf­ti­gen) Arbeit­ge­ber sind regel­mä­ßig auch dann nicht als (vor­ab ent­stan­de­ne) Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abzugs­fä­hig, wenn die Zah­lung Vor­aus­set­zung für den Abschluss des

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Aktienerwerb  im Rahmen eines Management-Beteiligungsprogramms

Akti­en­er­werb im Rah­men eines Manage­ment-Betei­li­gungs­pro­gramms

Der gemäß § 11 Abs. 2 BewG zu ermit­teln­de gemei­ne Wert nicht bör­sen­no­tier­ter Akti­en ist vor­ran­gig aus der Wert­be­stä­ti­gung am Markt abzu­lei­ten, also von dem Preis, der bei einer Ver­äu­ße­rung im gewöhn­li­chen Geschäfts­ver­kehr tat­säch­lich erzielt wur­de. Bei nicht bör­sen­no­tier­ten Akti­en kann der gemei­ne Wert grund­sätz­lich vom Wert der bör­sen­no­tier­ten gat­tungs­glei­chen Akti­en

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Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen - als Arbeitslohn

Ver­bil­lig­te Über­las­sung von GmbH-Antei­len – als Arbeits­lohn

Der ver­bil­lig­te Erwerb einer GmbH-Betei­­li­gung durch eine vom Geschäfts­füh­rer des Arbeit­ge­bers beherrsch­te GmbH kann auch dann zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn nicht der Arbeit­ge­ber selbst, son­dern ein Gesell­schaf­ter des Arbeit­ge­bers die Betei­li­gung ver­äu­ßert. Die mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Anfor­de­run­gen an den Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zwi­schen Vor­teil und Dienst­ver­hält­nis und an des­sen tat­säch­li­che Fest­stel­lung sind bei Dritt­zu­wen­dun­gen

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Veräußerung einer Beteiligung am Arbeitgeber - und der Veräußerungsverlust als Werbungskosten

Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung am Arbeit­ge­ber – und der Ver­äu­ße­rungs­ver­lust als Wer­bungs­kos­ten

Ob und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Betei­li­gungs­ver­lust zu Wer­bungs­kos­ten führt, ist durch die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs hin­rei­chend geklärt. Ent­spre­chend der ein­kom­men­steu­er­li­chen Sys­te­ma­tik blei­ben Ver­lus­te in der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re bei der Ein­künf­teer­mitt­lung im Rah­men der Über­schus­s­ein­künf­te i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 4 bis 7 EStG ‑abge­se­hen von den in §§ 17 und

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Verbilligte Arbeitnehmerbeteiligung als Arbeitslohn

Ver­bil­lig­te Arbeit­neh­mer­be­tei­li­gung als Arbeits­lohn

Der geld­wer­te Vor­teil aus dem ver­bil­lig­ten Erwerb einer Betei­li­gung, der im Hin­blick auf eine spä­te­re Beschäf­ti­gung als Geschäfts­füh­rer gewährt wird, ist als Arbeits­lohn zu berück­sich­ti­gen. Zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben Gehäl­tern und Löh­­nen- auch ande­re Bezü­ge und Vor­tei­le, die "für"

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Arbeitslohn durch Genussrechtsverkauf

Arbeits­lohn durch Genuss­rechts­ver­kauf

Kann der Arbeit­neh­mer die von sei­nem Arbeit­ge­ber erwor­be­nen Genuss­rech­te nur dadurch ver­wer­ten, dass er sie nach Ablauf der Lauf­zeit an die­sen ver­äu­ßert und hängt die Höhe des Rück­kaufs­werts der Genuss­rech­te davon ab, wie das Anstel­lungs­ver­hält­nis endet, han­delt es sich bei dem Über­schuss aus dem Rück­ver­kauf der Genuss­rech­te um Ein­künf­te aus

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Werbungskostenabzug bei Verlusten aus der Beteiligung am Unternehmen des Arbeitgebers

Wer­bungs­kos­ten­ab­zug bei Ver­lus­ten aus der Betei­li­gung am Unter­neh­men des Arbeit­ge­bers

Ent­spre­chend der ein­kom­men­steu­er­li­chen Sys­te­ma­tik blei­ben Ver­lus­te in der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re bei der Ein­künf­teer­mitt­lung im Rah­men der Über­schus­s­ein­künf­te i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 4 bis 7 EStG –abge­se­hen von den in §§ 17 und 23 EStG genann­ten Aus­nah­men– außer Betracht. Die­ser Grund­satz gebie­tet es auch, Wert­än­de­run­gen eines Wirt­schafts­guts im Fal­le sei­ner Ver­äu­ße­rung

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Verluste aus stiller Beteiligung an der Arbeitgeber-GmbH

Ver­lus­te aus stil­ler Betei­li­gung an der Arbeit­ge­ber-GmbH

Der Ver­lust der im Rah­men der Begrün­dung einer stil­len Betei­li­gung an den Arbeit­ge­ber geleis­te­ten Ein­la­ge­zah­lun­gen ist als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abzugs­fä­hig, wenn die­ser in einem ein­kom­men­steu­er­recht­lich erheb­li­chen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zum Arbeits­ver­hält­nis steht und nicht auf der Nut­zung der Betei­li­gung als Kapi­tal­ertrags­quel­le oder etwai­gen Gewinn­erwar­tun­gen beruht . Der

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