Persönliches Fehlverhalten und die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsrecht

Per­sön­li­ches Fehl­ver­hal­ten und die Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­recht

Aus­län­di­sche Per­so­nen erhal­ten nur ein­ge­schränk­te Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (Asyl­bLG) bei feh­len­der Mit­wir­kung. Die­se ist auch dann gege­ben, wenn aus­län­di­sche Per­so­nen über Jah­re hin­weg nur unzu­rei­chen­de Bemü­hun­gen zur Beschaf­fung von Heim­rei­se­do­ku­men­ten unter­neh­men. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg im Fall eines kame­ru­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen die Leis­tungs­ein­schrän­kun­gen durch das Land Baden-Wür­t­­te­m­berg

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Kein Eilrechtsschutz für die Oranienplatz-Flüchtlinge

Kein Eil­rechts­schutz für die Ora­ni­en­platz-Flücht­lin­ge

Unzu­rei­chen­de oder wider­sprüch­li­che Anga­ben zur Lebens­si­tua­ti­on der Antrag­stel­ler und feh­len­de Bedürf­tig­keit, dadurch dass die Antrag­stel­ler eigent­lich ande­ren Land­krei­sen zuge­wie­sen sind, wo sie Leis­tun­gen erhal­ten wür­den, haben zur Ableh­nung der Eil­an­trä­ge der Ora­­ni­en­­platz-Flüch­t­­lin­ge gegen die Auf­for­de­rung zum Ver­las­sen eines Wohn­heims und auf Fort­zah­lung von Leis­tun­gen für Lebens­un­ter­halt und Unter­kunft geführt. So

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Kürzung der Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Kür­zung der Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz

Die Kür­zung der Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz kann nicht auf die Wei­ge­rung zur Abga­be einer soge­nann­ten "Ehren­er­klä­rung" gestützt wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war die 1964 gebo­re­ne Klä­ge­rin, eine mali­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge, im Novem­ber 1997 in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ein­ge­reist; ihr Asyl­an­trag blieb erfolg­los, und ihr Auf­ent­halt war danach

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Evident unzureichende Asylbewerberleistungen

Evi­dent unzu­rei­chen­de Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat heu­te sein Urteil über die Vor­la­gen des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len zu der Fra­ge ver­kün­det, ob die exis­tenz­si­chern­den Geld­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (Asyl­bLG) ver­fas­sungs­ge­mäß sind. Und das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist eine schal­len­de Ohr­fei­ge für den bun­des­deut­schen Gesetz­ge­ber: Die Rege­lun­gen zu den Grund­leis­tun­gen in Form der Geld­leis­tun­gen nach dem

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Die Beschädigten-Grundrente und die Asylbewerberleistungen

Die Beschä­dig­ten-Grund­ren­te und die Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen

Die Beschä­­di­g­­ten-Grun­d­­ren­­te nach dem Opferent­schädigungsgesetz ist nicht dem Ein­kom­men im Sin­ne des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes zuzu­rech­nen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge des Lan­de­krei­ses Schwein­furt auf Erstat­tung zuviel­ge­zahl­ter Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen. Die bei­gela­de­ne Bezie­he­rin von Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz wur­de im Dezem­ber 2001 Opfer von Gewalt­ta­ten. Auf ihren

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Kostenübernahme zur Klärung der Staatsangehörigkeit

Kos­ten­über­nah­me zur Klä­rung der Staats­an­ge­hö­rig­keit

Nach § 6 Abs. 1 Asyl­bLG sind unab­wend­ba­re Kos­ten bei der Klä­rung der Staats­an­ge­hö­rig­keit unab­hän­gig von mög­li­chen leis­tungs­recht­li­chen Aus­wir­kun­gen vom Staat zu über­neh­men. Eine Pfle­ge­mut­ter ist kei­ne Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge i.S.d. § 7 Abs. 1 Satz 1 Asyl­bLG. In dem hier vom Sozi­al­ge­richt Ham­burg ent­schie­de­nen Fall hat der Klä­ger dem Grun­de nach gem. § 6 Abs. 1 Asyl­bLG Anspruch

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Leistungen für Asylbewerber verfassungswidrig?

Leis­tun­gen für Asyl­be­wer­ber ver­fas­sungs­wid­rig?

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob die Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar sind. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt selbst hält die Leis­tun­gen, die seit Schaf­fung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes 1993 nicht ange­ho­ben wor­den sind, für ver­fas­sungs­wid­rig. Im Ver­gleich zu den Leis­tun­gen nach dem SGB II („Hartz

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