Der Nachname des gemeinsamen Kindes - bei getrennt lebenden Eltern

Der Nach­na­me des gemein­sa­men Kin­des – bei getrennt leben­den Eltern

Für eine Ein­be­nen­nung reicht es nicht aus, dem Kind nur Unan­nehm­lich­kei­ten erspa­ren zu wol­len. Viel­mehr hat die Ein­be­nen­nung uner­läss­lich zu sein, um kon­kret dro­hen­de Schä­den von dem Kind abzu­wen­den. Grund­sätz­lich schei­det dann eine Ein­be­nen­nung aus, wenn zwi­schen dem Kind und dem Eltern­teil, des­sen Zustim­mung ersetzt wer­den soll, eine trag­fä­hi­ge Bezie­hung

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Einbenennung - und die Kindeswohlgefährdung

Ein­be­nen­nung – und die Kin­des­wohl­ge­fähr­dung

Wenn die Ein­wil­li­gung in eine Namens­än­de­rung durch das Gericht ersetzt wer­den soll, bedarf es kei­ner Kin­des­wohl­ge­fähr­dung. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Beschwer­de ent­schie­den und gleich­zei­tig eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung des Amts­ge­richts abge­än­dert. Die Ehe der Betei­lig­ten wur­de 2010 geschie­den. Der Vater hat seit

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Namensänderung eines Kindes - und die Übertragung der Entscheidungsbefugnis

Namens­än­de­rung eines Kin­des – und die Über­tra­gung der Ent­schei­dungs­be­fug­nis

Bean­tragt ein Eltern­teil die Über­tra­gung der Ent­schei­dungs­be­fug­nis über eine Namens­än­de­rung des Kin­des, so hat das Fami­li­en­ge­richt neben all­ge­mei­nen Kin­des­wohl­be­lan­gen auch die Erfolgs­aus­sicht eines ent­spre­chen­den Antrags zu prü­fen. Eine Über­tra­gung der Ent­schei­dungs­be­fug­nis hat zu unter­blei­ben, wenn sich nach umfas­sen­der Amts­auf­klä­rung kei­ne Erfor­der­lich­keit der Namens­än­de­rung für das Kin­des­wohl ergibt . Nach Auf­fas­sung

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Erklärungen zum Familiennamen eines Kindes - gegenüber einem ausländischen Standesamt

Erklä­run­gen zum Fami­li­en­na­men eines Kin­des – gegen­über einem aus­län­di­schen Stan­des­amt

Die Erklä­rung, mit der der sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teil nach § 1617 a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des ande­ren Eltern­teils erteilt, ist eine amts­emp­fangs­be­dürf­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän­di­gen deut­schen Stan­des­amt wirk­sam. Der Zugang bei einem aus­län­di­schen Stan­des­amt genügt nicht. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind

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Nachträgliche Begründung des gemeinsamen Sorgerechts - und der Kindesname

Nach­träg­li­che Begrün­dung des gemein­sa­men Sor­ge­rechts – und der Kin­des­na­me

Bei einer nach­träg­li­chen Begrün­dung der gemein­sa­men elter­li­chen Sor­ge durch die Eltern ist eine Neu­be­stim­mung des Kin­des­na­mens nach § 1617 b Abs. 1 BGB nach einer vor­an­ge­gan­ge­nen Ein­be­nen­nung des Kin­des gemäß § 1618 BGB jeden­falls dann nicht zuläs­sig, wenn die Stief­eltern­ehe, deren Ehe­na­men das Kind auf­grund der Ein­be­nen­nung trägt, noch besteht . Nach §

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Einbenennung des Kindes ohne Einwilligung des Vaters

Ein­be­nen­nung des Kin­des ohne Ein­wil­li­gung des Vaters

Besteht zwi­schen dem Kind und dem ande­ren Eltern­teil kein Namens­band, wel­ches durch die Ein­be­nen­nung zer­schnit­ten wer­den könn­te, so kommt eine Ein­be­nen­nung gegen den Wil­len des ande­ren Eltern­teils den­noch grund­sätz­lich nur dann in Betracht, wenn – über den übli­chen Wil­len des Kin­des, zum Eltern­teil nament­lich dazu­ge­hö­ren zu wol­len, hin­aus – berech­tig­te

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Zusammentreffen von Personenstandsverfahren und Vaterschaftsanfechtung

Zusam­men­tref­fen von Per­so­nen­stands­ver­fah­ren und Vater­schafts­an­fech­tung

Mit den Vor­aus­set­zun­gen einer Ver­fah­rens­aus­set­zung nach § 21 Abs. 1 S. 1 FamFG beim Zusam­men­tref­fen von Per­­so­­nen­­stands- und Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­ren hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he kann das Gericht das Per­so­nen­stands­ver­fah­ren nicht aus wich­ti­gem Grund aus­set­zen (§ 21 Absatz 1 Satz 1 FamFG), bis über eine Vater­schafts­an­fech­tungs­kla­ge ent­schie­den

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Namensänderung bei Pflegekindern

Namens­än­de­rung bei Pfle­ge­kin­dern

Wenn eine Namens­än­de­rung das Wohl des Kin­des för­dert und über­wie­gen­de Inter­es­sen an der Bei­be­hal­tung des Namens nicht ent­ge­gen­ste­hen, ist regel­mä­ßig der Fami­li­en­na­me eines Pfle­ge­kin­des, das sich in Dau­er­pfle­ge befin­det und unter pfle­ge­el­ter­li­cher Vor­mund­schaft auf­wächst, dem der Pfle­ge­el­tern anzu­glei­chen. Eine Ver­let­zung der Rech­te des leib­li­chen Eltern­teils durch die Namens­än­de­rung des Kin­des

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