Der Teil­neh­mer­ge­winn aus einer Fern­seh­show – und der Fis­kus gewinnt immer…

Das Preis­geld aus einer Teil­nah­me an einer Fern­seh­show stellt kei­nen Spiel­ge­winn dar, denn der Betref­fen­de hat sich in Aus­schei­dungs­spie­len durch Geschick­lich­keit und Wis­sen gegen ande­re Kan­di­da­ten durch­set­zen müs­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge wei­test­ge­hend abge­wie­sen und das Preis­geld aus einer RTL-Fern­­seh­­show

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Der ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­ge "Big Brother"-Gewinn

Ein dem Gewin­ner der Fern­seh­show "Big Bro­ther" aus­ge­zahl­tes Preis­geld ("Pro­jekt­ge­winn") ist als sons­ti­ge Ein­künf­te nach § 22 Nr. 3 EStG zu besteu­ern, wenn die Aus­keh­rung des Preis­gel­des nach Maß­ga­be und Durch­füh­rung des ent­gelt­li­chen (Teilnahme-)Vertrags als Gegen­leis­tung für sein (akti­ves wie pas­si­ves) Ver­hal­ten wäh­rend sei­nes Auf­ent­hal­tes im "Big-Bro­ther-Haus" zu beur­tei­len ist. Mit

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"TV total" und die Abschöp­fung von Wer­be­ein­nah­men

Die Abschöp­fung von Wer­be­ein­nah­men aus rechts­wid­rig aus­ge­strahl­ten Fern­seh­sen­dun­gen ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zuläs­sig. Die Län­der dür­fen dem­nach in ihren Lan­des­me­di­en­ge­set­zen vor­se­hen, dass pri­va­te Fern­seh­sen­der an die Lan­des­me­di­en­an­stalt Wer­be­ein­nah­men abfüh­ren müs­sen, die sie für Sen­dun­gen ver­ein­nahmt haben, die die Lan­des­me­di­en­an­stalt als rechts­wid­rig bean­stan­det. Die Klä­ge­rin des jetzt vom

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"Big Bro­ther" ist Arbeit

"Big Bro­ther" ist Arbeit. Zumin­dest aus Sicht des Finanz­ge­richts Köln. Denn das stuf­te jetzt das Preis­geld des Gewin­ners einer Big-Bro­ther-Staf­­fel als ein­kom­men­steu­er­pflich­tig ein. Damit folg­ten die Köl­ner Finanz­rich­ter nicht der Auf­fas­sung des Klä­gers, wonach die Gewinn­sum­me als sog. Spiel­ge­winn wie ein Lot­te­rie­ge­winn steu­er­frei blei­ben müs­se. Das blo­ße "Sich-Fil­­men-las­­sen" an sich

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Sat.1 sucht den Super­star

Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat eine Kla­ge der RTL Tele­vi­si­on GmbH gegen die SAT 1 Satel­li­ten­fern­se­hen GmbH in 2. Instanz abge­wie­sen. RTL hat­te Scha­den­er­satz in Höhe von 20.000,- € dafür ver­langt, dass SAT 1 Film­ma­te­ri­al aus der Vor­auswahl zur Cas­­ting-Show "Deutsch­land sucht den Super­star" für einen eige­nen Nach­rich­ten­bei­trag ver­wandt hat­te, in dem über

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Gewinn­spie­le auf Sen­dung

Die von den Medi­en­auf­sichts­be­hör­den der Län­der gemein­sam erlas­se­nen Vor­schrif­ten über Gewinn­spiel­sen­dun­gen und Gewinn­spie­le im Pri­vat­rund­funk sind nach einer Ent­schei­dung des Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs zum Teil rechts­wid­rig. In sei­nem Urteil erklär­te der Mün­che­ner Ver­wal­tungs­ge­richts­hof damit meh­re­re Rege­lun­gen der Gewinn­spiel­sat­zung der Baye­ri­schen Lan­des­zen­tra­le für neue Medi­en (BLM) für unwirk­sam. Der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof gab

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Preis­gel­der für die Fern­seh­show

Auch der Fis­kus möch­te ger­ne an den in Fern­seh­shows aus­ge­spiel­ten Preis­gel­dern betei­ligt sind. Und die­se Mög­lich­keit räumt ihn jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof auch ein: So hat der BFH in einem jetzt ver­öf­fent­lich­tem Urteil ent­schie­den, dass die Teil­neh­me­rin an einer Fern­seh­show für ihr dort erziel­tes Preis­geld in Höhe von 250.000 € ein­kom­men­steu­er­pflich­tig ist.

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